Zurück im Hippieleben 2.0/ Back to Hippie Life 2.0

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So, da bin ich schon wieder um euch die restlichen Geschichten vom Nordinsel-Roadtrip zu erzaehlen! Bereit?! Los geht’s! Als letztes waren wir am Lake Tarawera und haben die müden  Wanderbeine im natürlich heissen Pool des Hot Water Beach ausgeruht bevor wir am nächsten Tag bei schönstem Sommerwetter zurück gewandert sind. Zurück in der Zivilisation Rotoruras haben wir uns die Mud Pools angeschaut, ein grosser matschiger Sumpf, in dem es blubberte und gluckste und dampfte und die kleinen und grossen Matschblasen explodierten wie Vulkane- ich hätt stundenlang zuschauen können! 🙂 Am nächsten Tag wollten wir auf Roberts Bitten hin den Rainbow Mountain erwandern, haben uns dann aber auf Grund von Regenwetter doch für den Plan B entschieden und sind nach Rotorura gedüst um das lebendige Maoridorf Whakarewarewa zu besuchen- lebendig heisst in dem Falle, dass heute immernoch zwei Maoristaemme in Whakarewarewa leben, es aber der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben um uns Nicht-Maoris etwas über Kultur und Geschichte der neuseeländischen Ureinwohner beizubringen. Das hat Spass gemacht und war sehr interessant! Bei der kulturellen performance haben wir wunderschönen maorischen Liedern gelauscht, haben unralte Tänze gesehen und natürlich auch einen haka, den bekannten Kriegstanz, den heutzutage die All Blacks vor Rugbyspielen vorführen, gezeigt bekommen. Der lustige Maori Richard hat uns durch sein Dorf geführt, Geschichten von vergangenen Maori erzählt und erklärt wie die vielen heissen Quellen, die überall im Dorf liegen, im Alltag verwendet werden. So werden  sie zum Beispiel zum kochen, heizen und baden genutzt! Oh und einen Geysir gab es, der seine Wasserfontäne viele Meter hoch gespritzt hat!

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Den Nachmittag verbringen wir im Kerosene Creek- heisse Quellen, mitten im Wald (eine lange Schotterstrasse runter mit dem Auto- so langsam gewöhn ich mich dran!), mitten im Flüsschen! Es ist ein bisschen wie im Märchen- tiefgrüner Wald, Moos, ein kleiner Fluss, der durch die Bäume gurgelt und einen kleinen Wasserfall hinunterstürzt. Und das Becken, in welches der Wasserfall fällt, hat eine überaus angenehme Badewannentemperatur. Neuseeland ist voller Wunder, immer wieder, und so plantsche ich,  mit mir und der Welt mehr als zufrieden, im heissen Wasser im Wald, während mir die Regentropfen aufs Haupt purzeln 🙂

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Um Robert nicht zu enttäuschen wandern wir am nächsten Morgen noch zum Rainbow Mountain, der Berg ist von den verschiedensten Mineralien im Gestein in unterschiedliche Rot-Gelb-Braun-Grün-Töne gefärbt und auch wenn es, zu meiner grossen Enttäuschung, weder Glitzerstaub noch Feen gibt, ist es eine ziemlich coole Wanderung 🙂

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Und das war das letzte Erlebnis im geothermalen Rotorua, wir machen uns auf den Weg nach Tauranga an der Küste der Bay of Plenty, doch kommen noch nicht mal in der Stadt an. Es ist zu viel Verkehr und Menschen und Stadt für mein kleines Hippieleben und nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit durch Vororte und Kreisverkehre gefahren sind beschliessen wir die Mission Tauranga abzubrechen und ziehen uns auf unseren Zeltplatz für die Nacht zurück – McLaren Falls Park, falls ihr jemals in der Nähe seid, ist nur zu empfehlen! Ein großzügig angelegter Park mit allerlei Spazierwegen, Wäldern und Schafen (die gern mal früh um sieben in grossen Gruppen vor dem Auto stehen und so laut blöken, dass jeder Wecker überflüssig ist!) und kostenlosen heissen Duschen, jawoll!!!

Auf geht’s auf die Halbinsel Coromandel! So wirklich einen Plan haben wir nicht, den schmieden wir auf der langen Fahrt und beschliessen in irgendeinem kleinen Nest auf der Halbinsel, dass wir doch lieber rüber zur Ostküste wollen um Cathedral Cove und dem Hot Water Beach einen Besuch abzustatten. Wie gerufen stehen wir auch direkt vor einer Abzweigung „rüber zum Osten“ und finden uns in einem Indiana Jones Film wieder, no kidding! Auf der staubigen Schotterpiste geht es bergauf und um viel zu viele enge Kurven, in denen man entgegenkommende Autos erst dann sieht, wenn man im Prinzip schon an deren Motorhaube klebt. Das ’nen Abenteuer, das sag ich euch! Der Hot Water Beach hat schon geschlafen als wir endlich am Ziel angelangt sind, denn die heissen Quellen des Strandes sind nur zwei Stunden vor und nach Ebbe zu erreichen. Unser Zeltplatz war ein Stückchen weiter südlich, weit weit entfernt von allem touristischen Trubel irgendwo mitten im Wald und doch nicht zu weit weg, sodass wir am nächsten Tag ohne Probleme zeitig am Morgen zurück fahren konnten um erst zum Cathedral Cove zu laufen und dann pünktlich wie die Maurer am Hot Water Beach zu sein. Cathedral Cove ist wunderschön, ohne Frage, die weissen Felsen und Felsboegen, die am Strand und im Meer ragen!

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Der Hot Water Beach hingegen ist jetzt nicht ganz so mein Ding 😀 Wer es geil findet mit ungefähr zweihundert anderen Touris auf einem kleinen Stückchen Strand zu stehen und Löcher zu buddeln auf der Suche nach heissen Quellen (ich hätt auch ’ne Schokopuddingquelle im Sand suchen können, da wär genauso viel bei rausgekommen!) der findet sicherlich auch Hot Water Beach so richtig gut. Ich eher nicht so 😀 Die heissen Quellen fliessen unterirdisch und man muss schon verdammt viel Glück haben um so zufällig eine aufzubuddeln. Ich fand’s trotzdem recht amüsant den ganzen Nasen dabei zuzuschauen wie sie fleissig Loecher gruben nur um sie einstürzen zu sehen wenn eine grosse Welle einschwappte. Und ein schönes  Cafe` gab’s gleich um die Ecke! Bei echtem Eiskaffee (mit einer Kugel Vanilleeis, nicht diesem Quatsch mit Eiswürfeln) und Passionfruit-Quarkkuchen sassen wir im sonnigen Garten und haben den Nachmittag genossen. So lässt’s sich leben 🙂

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Und weil wir Schotterstrassen so gern mögen (vor allem dann, wenn die so doll holpern, dass mir mein Rückspiegel in den Schoss fällt) geht’s bis ganz zur Nordspitze der Coromandel. Die letzten 35 km auf unbefestigten Wegen die an Klippen, die zum Meer herabfallen und urwüchsigen Bäumen , die an den Herrn der Ringe erinnern und aussehen als würden sie gleich losmarschieren,  vorbeiführen.

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Bis zum Jackson Bay Campground und unserem Schlafplatz direkt am Meer- Dinner kochen mit Meerluft schnuppern und Sonnenuntergang schauen, was kann es schöneres geben?! 🙂 Wir wandern immer am Meer entlang mit tollen Ausblicken auf den Ozean und die Great Barrier Island bis zum Stony Bay, was nun wirklich das Ende der Coromandel (das Ende der Welt?!) ist. Ruhe, Meer, lustig bunte Vögel und Sonnenschein- mir geht’s gut!

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Wir verlassen die Halbinsel am nächsten Tag und machen uns auf den langen Weg zum nördlichen Teil der Nordinsel. Weil wir eher gar kein Bedürfnis verspüren dem gigantischen Auckland einen Besuch abzustatten (habe ich schon erwähnt, dass mehr Menschen in Auckland leben als auf der ganzen Südinsel?! ’nuff said!) rasen wir nur auf der Autobahn durch die Stadt (wer hätte gedacht, dass es in Neuseeland dreispurige Autobahnen gibt?!) und versuchen uns so weit wie möglich zu entfernen bevor wir ein Lager für die Nacht suchen. Das ist allerdings auch leichter gesagt als getan, denn die beiden ersten Campingplätze, die wir ansteuern, sind aus unerfindlichen Gründen einfach mal gesperrt und die Äußerst inkompetente Mitarbeiterin am Telefon hat nicht unbedingt dazu beigetragen meine gute Laune beizubehalten. Nach viel zu vielen Stunden im Auto sind wir letztendlich kurz vor Whangarei auf einem (nicht geschlossenem!) Zeltplatz am Meer gestrandet und meine Laune hat sich beim Wellenrauschen lauschen schlagartig verbessert. In Whangarei gibt es einen wunderschönen Wasserfall inmitten eines fröhlich-grünen Waldes;

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abenteuerliche unterirdische Höhlen, durch die man klettern und durch eiskaltes Höhlenwasser waten kann um neuseeländische Glühwürmchen (glow worms) zu sehen; Second-Hand-Buchlaeden zum rumstöbern und eine liebe Autowerkstatt, die kostenlos Rückspiegel anbastelt 😉

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Auf dem Weg in den hohen Norden stoppen wir auch an der Küste in Whananaki- ein kleines Kaff in dem so gar nichts passiert, es aber die längste Fußgängerbrücke gibt (was durchaus spannender klingt, als es eigentlich ist) und einen schönen Wanderweg mit sonnigem Mittagsschlaf-Aussichtspunkt an der Küste entlang.

Nach einem weiterem recht langem Fahrtag, der uns entlang Schafen, Kühen und überdimensionalen Sanddünen führt, kommen wir endlich am nördlichsten Punkt Neuseelands an- dem Cape Reinga! Cape Reinga, wo man auf einem Hügel beim Leuchtturm sitzen und den Kampf der Meere beobachten kann. Hier treffen das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinander und das ist selbst bei ruhigem Wetter ein tolles Schauspiel!

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Es gibt auch einige einladende Wandertracks, die wir allerdings aus wetter-und zeittechnischen Gründen links liegen lassen müssen. Nach einer windigen Nacht am nördlichsten Zeltplatz Neuseelands machen wir einen Abstecher in die Sahara- riesengrosse Sanddünen, die wie aus dem Nichts auftauchen und so unwirklich inmitten der grünen Landschaft liegen!

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Ausserdem statten wir dem Urgrossvater des Waldes einen Besuch ab- der Kauri Baum Tane Mahuta (sein Name ist maorisch und er ist nach dem Gott des Waldes Tage bennant) ist 51 m hoch und wohnt seit geschätzten 2.000 Jahren im Waipoua Wald. In der selbsternannten Kumara-Hauptstadt Neuseelands Dargaville (wenn sich eine Stadt für seine Süßkartoffelernte rühmt muss ich dazu auch nichts weiter sagen, oder?!) finden wir nach einem langen Roadtriptag einen günstigen Zeltplatz für die Nacht bevor es am nächsten Tag munter weiter geht auf unserem langen Weg zum Taranaki Nationalpark.

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Im eher verschlafenem Städtchen finden wir ein niedliches Cafe mit richtig gutem Kaffee (und Brot, halleluja!), der mich durch die nächsten verregneten Autostunden bringt bevor wir endlich in Waitara ankommen- einem kleinem Örtchen am Meer, kurz vor New Plymouth gelegen, mit einem tollen günstigen Zeltplatz! Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg den Mount Taranaki zu erkunden (oder auch Mount Egmont, was sich aber viel zu albern anhört). Leider ist Herr Taranaki aber fürchterlich schüchtern und hat sich in eine dicke Wolkendecke gehüllt, alle Ueberredenskuenste sind auf taube Ohren gestossen und er hat sich nicht blicken lassen. Aber bei schönem Wetter kann ja auch jeder wandern und so haben wir nichtsdestotrotz unsere Wanderschuhe geschnürt, Wintermuetze über die Ohren gezogen und sind durch Eiseskälte, Nebel, Regen und Sturm losmarschiert-abenteuerlich! 😀

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Und hatten unseren Spass in den Fängen der Taranakigeister, im verwunschenem Märchenwald und unter den tosenden Wasserfällen!

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Auf dem Rückweg nach Waitara fahren wir durch strahlenden Sonnenschein, nur Mister Taranaki versteckt sich noch immer in seinem Nebelkleid, der Witzbold. Er zeigt sich dann aber doch kurz am nächsten Tag als wir uns auf dem Weg zum Tongariro Nationalpark befinden.

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Wir nehmen den entlegenen Forgotten Wold Highway und vergessen fast, dass wir uns auf der dicht besiedelten Nordinsel befinden während wir kurvige Strassen durch verlassene Landschaft fahren. Das Highlight ist Whangamomona- ein Dorf, welches sich nach Streitigkeiten mit den Behörden zu einer unabhängigen Republik erklärt hat und das auch stolz auf ihren Strassenschildern verkündet. Im Hotel der Republik konnten wir uns sogar einen Stempel in den Reisepass drücken lassen, die spinnen die Kiwis 😀 Unsere geplante Tongariro Crossing Wanderung wird leider nichts (fragt jeden Neuseelandreisen, alle werden erzählen, dass sie Tongariro Crossing gemacht haben, ich bin sicher es ist die beliebteste Wanderung Neuseelands ist), weil dort oben noch zu viel Schnee und Eis rumliegt, aber wir erkunden so ein wenig die Umgebung

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und haben einen tollen Ausblick auf alle drei der aktiven Vulkane- Tongariro, Ruapehu und Ngauruhoe!

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Der Tongariro Nationalpark war der letzte Punkt auf unserer Nordinsel-To-Do-Liste, die restlichen Tage verbringen wir bummelig auf dem Rückweg nach Wellington und letzendlich Queenstown. Ich liebe diese Art zu reisen, ohne grosse Pläne, aber spontan alle Freiheiten geniessen. Ich liebe Neuseelands Strassen, auf denen man nie im Stau steht. Ich liebe die kostenlosen Zeltplätze, die oft irgendwo versteckt in der Wildnis liegen. Ich liebe die vielen Stunden, die wir entspannt und vollkommen glückselig am Strand oder im Wald oder auf irgendeiner Wiese verbringen- Einhörner häkelnd, Musik hörend, Bücher lesend Dinner kochend und mehr brauchen wir in diesem Moment einfach nicht zum glücklich sein. Ich liebe verregnete Tage, an denen all unsere Pläne ins Wasser fallen und wir stattdessen in holländischen Windmühl-Cafes frühstücken und barfuss durch Pfützen hüpfen und durch Second-Hand-Laeden stöbern und grüne Hippie-Kleider finden (also die Kleider finde eher ich, nicht Benny 😀 ).

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Ich liebe Mittagsschlafstunden in der Sonne und Mittagsschlafstunden im Regen. Ich liebe Kaffeepausen und Kuchenkrümel. Ich liebe es, wenn Bob Marley singt, dass alles gut wird während der Fahrtwind durch meine haare weht. Ich liebe Markttage (besonders die in Nelson mit Olliebollie!) und Pancakes zum Frühstück und das simple Gefühl der Freiheit, wenn wir mit dem Hippie Van durch die Pampa düsen. Ich liebe es nach fünf Wochen Nordinsel-Spass wieder auf meine Südinsel zu kommen, nach Hause zu kommen..

Bis bald, meine lieben Freunde, every little thing is gonna be alright!

 

English version for you my lovely friends 🙂

Look at that! I’m back already to tell you some more stories from our Roadtriplife exploring New Zealands North Island! 🙂 Are you ready? Let’s go! Last we visited the Hot Water Beach at Lake Tarawera, soaking our exhausted legs in the natural hot pool before hiking back the next day in the most beautiful summer day! When we got back to Rotorua we visited the mud pools, a big swampland full of steaming hot mud, happily bubbling along and exploding like little volcanoes- I could have easily watched for a couple of hours 😀 Because Robert has been asking for it for a couple of days now we set out the next day to hike Rainbow mountain, but quickly changed our plans when the rain was just pouring down on us. Instead we went to Whakarewarewa, a living Maori village in Rotorua. The village was still home to two Maori families, but open to the public to visit and learn about Maori traditions and culture. And it was great! During the cultural performance we got to see several traditional dances and listen to gorgeous songs and of course got to see a haka as well- the famous former pre-war performance, which is now used by the All Blacks before Rugby games. Maori Richard took us on a tour through his village, showing us all the geothermal  features, which are still used in everyday life such a bathing, cooking and heating. They even have a geyser in their village which shoots its water up to 30 m high! Who wouldn’t want something cool like that in their backyard?! 😉

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After learning so many new things we spend the afternoon relaxing at Kerosene Creek hot pools. A hot spring in the middle of a little river in the middle of a dark and lush forests. It’s like we’re entering a fairytale land! There’s a pool of hot water and a tiny waterfall feeding into it and green mossy forest around and raindrops from above and it’s just simply perfect! 🙂

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Because we would hate to disappoint Robert we still hike up Rainbow Mountain the next day, a green-orange-yellow-red-brown mountain, colored from different minerals in its rocks. Even though I do miss the dancing fairies and magical glitter I’d been expecting it’s a fun little hike! And that right there was our last adventure in geothermal town Rotorua.

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You were fun, but it’s time for new adventures! And so we get on our way to Tauranga in the Bay of Plenty, but never actually make it into the town. There’s way too much traffic and people and city in general for my little Hippie-self and after driving through suburbs after suburbs and roundabouts after roundabouts we decide to cancel Mission: Tauranga and roll to our Campground instead. McLaren Falls Park- if you’re ever around, make sure to spend a night there. It has (slightly annoying at seven in the morning) many sheep and loads of land and even free hot showers, wahoo!!!

Let’s go to Coromandel! We don’t really have any plan what we want to do, come up with something on the long drive and decide in a random little village that we actually rather go to the East coast to see Cathedral Cove and Hot Water Beach instead of driving further on to Coromandel Town. Luckily we find a tiny road „over to the East“ right away and land in a Indiana Jones movie, like no kidding! The narrow ( „you only see cars coming your way once you pretty much hit them already“-and „driving 10km/h around corners“-narrow) and dusty „road“ winds up and down hills and through rainforest vegetation that makes me doubt we are still in New Zealand! What an adventure! Hot Water Beach is long asleep already though when we finally arrive as the hot springs are only accessible two hours before and after low tide. We find a spot for the night further down south in a middle of some random forest, far away from all the touristy craziness but still close enough to get back early the next morning to make it to Cathedral Cove and Hot Water Beach. Cathedral Cove is cool, it really is- with it’s white cliffs and arches and caves down by the beach!

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H0t Water Beach isn’t exactly my thing though 😀 I guess if hundreds of tourists who dig random holes riiiiight next to each other in search of a miraculous hot spring tickles your fancy, then you’re absolutely right here! It’s not my idea of a day spent perfectly well though. I still enjoy sitting in my water hole though (pretending it’s hot water obviously) and watching people digging holes only for them to be destroyed again moments after when a wave comes crashing in. Needless to say that I think nobody actually ended up sitting in a hot swimming pool. You see, the springs only run underground and you have to be pretty darn lucky to  get one! On the up side we found a cosy Cafe just around the corner and enjoyed the sunny New Zealand life with Iced Coffee and Passionfruit-Cheesecake- yeeeesssss, life is good!

Because we do have a thing for gravel roads (especially the ones that are so bad, that my rearview mirror couldn’t handle it anymore..) we drive all the way up North in Coromandel, the few 30 kilometers taking us over an hour! But oh what a gorgeous road it was! Along sheep and cows and the wild coast with its rocky cliffs and deep blue water and trees that looked like out of a „Lord of the rings“-movie, ready to come running after us.

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We get to Jackson Bay, our spot for the night, directly by the beach- what can be better than cooking dinner out in the open, in front of my Hippie car, breathing in fresh ocean air and watching the sun set?! Yes, that’s right- sweet ass nothing! 🙂

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We set out the next day on a hike along the coast to Stoney Bay- the actual end of the world.. uh Coromandel.. Peace and quiet, the ocean and sun- happy days 🙂

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We leave Coromandel the next day and set out to explore the northern part of the North Island. Since we don’t feel the slightest need to visit huuuuuge Auckland (did I already mention that there are more people in Auckland than all of the South Island?! ’nuff said!) we just burn through it on the highway (who would have guessed that there are three-lane-highways in New Zealand?!) and try to leave it as far behind us as possible before trying to find a campsite for the night. Yes, trying.. because it isn’t at all that easy! For some reason I still can’t really grasp the councils seem to think it’s a good idea to close pretty much all the campgrounds on the same bloody day for weed-spraying-maintenance. Like, for real?! The very incompetent lady on the phone doesn’t exactly help my mood but after way too many hours in the car we finally get to a campground which is not closed and actually happy to accommodate us. Hooray, Whangarei!!! Whangarei has a gorgeous waterfall in a beautiful lush forest setting, adventurous underground caves where we stumble through knee-deep freezing cold cave water to spend some quality time with glow worms, cute second hand bookstores and nice mechanics who fix my rearview mirror for free 🙂  

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On our way „up North“ we stop in Whananaki as well- a small village by the coast which has the longest pedestrian bridge in New Zealand (that already doesn’t sound spectacular but it was even less exciting 😀 ) and a nice coastal hike with a great nap spot overlooking the ocean.

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 After yet another long driving day which leads us along sheep, cows (tired of them yet?!) and ridiculously huge sand dunes we finally get to Cape Reinga- New Zealands northernmost point! Cape Reinga, where you can sit on the hill by the lighthouse and watch the spectacle of the fighting oceans. The Pacific Ocean and the Tasmanian Sea meet here and even in calm weather it’s a wild sight of crashing waves and splashing water!

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The area has a few nice looking hiking tracks as well but neither weather nor schedule allows us to explore them further. After a windy night on the northernmost campground we road trip northbound again- with a quick stop in the Sahara! Ha, crazy stuff!! Giant sand dunes in the middle of meadow-green country setting.

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We as well visit the great grandfather of the forest- Kauri tree Tane Mahuta (which basically means Lord of the Forest) is 51 m high and has been living for approximately 2.000 years in Waipoua Forest.

In the self-declared „Kumara capital of New Zealand“ Dargaville (says it all, really..) we rest for the night before continuing our long drive to Taranaki Nationalpark. In the random town of … we find the … Cafe with extremely good coffee (and even decent bread, hallelujah!), which helps us get through the next few rainy hours on the road before ending up in Waitara. A little town (with a cheap campground and hot showers) just before New Plymouth- gateway to Taranaki Nationalpark!  We set out the next day to explore Mount Taranaki (or Mount Egmont, but that sounds just plain silly), but Mister Taranaki seems to be extremely shy and hides behind a thick coat of dark clouds. All my pleading and talking doesn’t help the case- Mister Taranaki keeps on being stubborn. We tie the shoelaces on our hiking boots nevertheless and fearlessly hike through rain, wind and fog. And end up having so much fun with Taranakis foggy ghosts, wandering through fairytale forests and seeing stunning waterfalls.

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On our drive back to Waitara we get greeted by gorgeous Miss Sun and blue skies, only Sir Taranaki is still  pouting behind his clouds. He does show up for a quick good bye though when we pass him again the next day on our way to Tongariro Nationalpark.

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We drive the „Forgotten World Highway“ with its windy empty roads and almost forget that we are, indeed, still on the busy North Island. Whangamomona is the highlight of the drive- a tiny village which declared itself as a independent republic after disagreement with the local council. A sign is welcoming visitors to the „Republic of Whangamomona“ and one can even get their passport stamped! 😀 Oh those crazy kiwis.. 😀 We unfortunately don’t make it on our planned Tongariro Crossing Hike (which is the most famous day hike in New Zealand- ask everyone that’s been to New Zealand, they’ll all get their „Mount Doom‘ pictures out!) due to ice, snow and storm, but still spend a great day in the Nationalpark with sneak peaks on all three of the active volcanoes- Tongariro, Ruapehu and Ngauruhoe! 

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Tongariro Nationalpark was the last thing to tick off on our „North Island To-Do-List“, the remaining days are spent relaxed, slowly making our way back to Wellington. I love this way of traveling, without big plans but with all the freedom to do things spontaneously. I love New Zealands roads, where we not even once were stuck in traffic. I love all these gorgeous long hours we spent laying on a beach, in a forest or in a meadow- just happy to be there right in that moment. I love rainy days when we had to cancel all our plans and instead went for breakfast in dutch windmill bakeries; jumped barefoot through puddles; roamed through favorite Second-Hand-Stores and left with green Hippie dresses (that was mostly me though, not so much Benny 😀 ). I love naps out in the open in the sunshine and naps in the rain in my cosy Hippie van.

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I love coffee hours and cake crumbs. I love when Bob Marley is telling me that every little thing is gonna be alright while the wind is blowing through the open car window and into my hair. I love farmers market days (especially the ones in Nelson with Olliebollie!!!) and pancake breakfast and the simple feeling of freedom 🙂 I love coming back to the South Island after five weeks of exploring the North Island,  coming back Home.. 

I’ll be back soon, my dear friends and just always remember that every little thing is gonna be alright 🙂

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Dan sagt:

    Looks amazing. Good to wake up to these scenes of adventure and inspiration… Makes me think of this https://youtu.be/s2Z2z6sp9tw

    Peace und bis bald 🙂

    Gefällt mir

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