Zurück im Hippieleben 1.0

Scroll down for english version, my lovely friends 🙂

Es ist soweit! Es gibt neue Roadtripgeschichten aus meinem kleinem Reiseleben! Und das ganze Roadtrip-Quartett war sogar auch wieder beisammen! Wer erinnert sich noch?! Genau- Robert,

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Noah,

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Benny

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und meine Wenigkeit. Robert und Noah haben sowieso den gesamten Winter in Queenstown mit mir verbracht und zusammen haben wir erfolgreich die bitterkalte Kälte in unserer Winterschlafshöhle überlebt 😉 Als es dann wieder langsam warm wurde hat sich auch wieder Benny zu uns gesellt, der den Sommer (mehr oder weniger) hart arbeitend in Holland verbracht hat. Eine Woche bevor mein Working Holiday Visum ausgelaufen ist (aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr 🙂 ) haben wir uns alle in Queenstown versammelt, Noah vollgeladen, Cupcakevorräte aufgefüllt  und uns in neue Abenteuer gestürzt! Ab auf die Nordinsel ging es diesmal, denn von unserer geliebten Südinsel haben wir ja doch schon einiges gesehen. Wie es ein Hitchhiker, den ich mal mit nach Little River genommen habe, so passend formuliert hat.. Wir sind zum Urlaub auf die „Ghetto Insel“ aufgebrochen 😀 Und als wir mit der Fähre in Wellington angekommen sind habe ich auch direkt ein bisschen einen Kulturschock bekommen. So viele Menschen, so viel Verkehr, so viele hohe Haeuser, so viele Beine!!!

Aber es ist Neuseeland und selbst Neuseeland’s Ghetto Insel ist wunderschoen und hat ihre wilden Ecken und leeren Straende und abgelegenen Campingplaetze! Und Schafe, Schafe natuerlich auch. Viele Schafe, noch viel mehr auf der Suedinsel. Und ganz viele Laemmer jetzt im Fruehling! Also kommt doch mit, ich lad euch ein, auf meine Reise ueber die schoene Nordinsel, auf die Wanderungen und zu den Pancakes am Strand und all den wunderschoenen Momenten im Norden 🙂 Leben ist das, was man daraus macht, und im Moment habe ich das gute Gefühl genau das richtige daraus zu machen.

Selbst in Neuseeland’s Hauptstadt war man sehr camperfreundlich und wir haben ein paar Minuten außerhalb der Stadt im Happy Valley (wie für mich gemacht!!) einen kostenlosen Campingplatz gefunden, der eigentlich nur ein Parkplatz war, aber direkt am Meer lag, und als wir am Morgen vor Noah saßen und Haferbrei futterten und aufs Meer starrten konnten wir fast vergessen, dass so viele Menschen um uns herum waren.

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Das war auch  der vollste Campground im ganzen Urlaub gewesen, je nördlicher und abgelegener wir kamen, desto ruhiger wurden auch die Plätze. Und inzwischen sind wir ja Meister darin die besten und günstigsten Campingplätze zu finden 😉 Wellington ist eine große Stadt, offensichtlich und für mich viel zu voll, seitdem ich ein Jahr unten im leeren Süden verbracht hab 😉  Aber es gibt Straßenmusiker und richtig guten Kaffee im „Amsterdam Coffeeshop“ (wir sind aber in Neuseeland, meine lieben Freunde, es gab wirklich nur Kaffee!) in der Cuba Street und Second-Hand-Buchläden zum rumstöbern und einen Stadtwald, durch den man auf den Victoria Hügel laufen und die Aussicht genießen kann. Und eine italienische Bäckerei, deren authentisch europäisches Brot mich fast vor Freude zu Tränen gerührt hat 😀 Und ich bin sicher, je länger man in Wellington ist, desto schönere Plätze kann man finden, allerdings war unsere Zeit ja nun doch begrenzt und so sind wir schnell Richtung „entlegene Gegenden am Meer“ aufgebrochen und durch viel viel Farmland und an der schroffen schwarzsandigen Küste entlang zum Cape Palliser gefahren. Dort gab es eine abenteuerliche unbefestigte STraße, einen rot-weiß-gestreiften Leuchtturm, Robben, die sich in der SOnne räkelten und ganz viel Natur und ganz wenige Menschen- herrlich!!!

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Es gab einen kostenlosen Campingplatz in der kleinen Maorigemeinde der Ngawi direkt am Meer und ganz viel Wind, im Gegensatz zu Wellington, was  für uns eher windstill war. Und Polizisten, die nach jemandem Ausschau hielten, der laut Aussage „nicht gefährlich war, aber nehmt einfach niemandem im Auto mit“. Alles klar. Ghetto Insel, ahu! 😀 Außerdem gab es eine erste kleine Wanderung zu den Pinnacles, die ich voller Begeisterung ein paar Wochen später im „Herr der Ringe“-Film wieder entdeckt habe. Die Pinnacles sind Felsformationen, die durch Wind, Wetter und Zeit aus einem einzigen Felsen errodiert sind und jetzt einfach so majestätisch mitten in der Landschaft stehen und cool aussehen.

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Nach einem nächtlichen Aufenthalt bei Dannevirke in der Pampa (was man nicht alles tut für kostenlose Campgrounds!), einem Spaziergang auf dem Te Mata Peak bei Hastings und dem erfolgreichen Besuch eines kleinen niederländischen Ladens, sind wir nach Napier gekommen. Und das eigentlich nur, weil ich meinem bäckernden Berufsschullehrer versprochen hab den Erfurter Bäcker zu besuchen, der sich inzwischen in Napier niedergelassen hat 😀 Napier ist aber auch eine wirklich niedliche Stadt, die direkt am Meer liegt und nach einem verheerenden Erdbeben 1931 im Art Deco Stil wieder aufgebaut wurde und nun säumen schmucke Häuser die Innenstadt und Blumen die Strandpromenade. Nach einer Nacht auf dem Gelände vor dem wegen Flut geschlossenen Campingplatzes (! und ich betone es deshalb, weil es nur einer von zu vielen Tagen war, an dem unsere Pläne durch geschlossene Campingplätze oder zu viel Wassers durchkreuzt wurden 😀 ) sind wir extra früh aufgebrochen um Herrn Poppitz‘ Bäcker auf dem Bauernmarkt zu besuchen. Den Erfurter Bäckerburschen haben wir leider nicht gefunden, dafür aber verdammt gutes Brot, günstige Gemüses und Obsts, öffentliche Duschen (sowas wird auf einmal sehr wichtig, wenn man nur auf den billigsten Zeltplätzen aufschlägt, deren größter Luxus ein Wasserhahn neben dem Plumpsklo ist!) und ein wunderschön niedliches Café an der Strandpromenade. Dort gab es Bananenmuffins und Eiskaffee in lustigen Gläsern und freundliche Baristas und Blumen auf den Tischchen auf der kleinen Miniterrasse des liebevoll restaurierten Hauses 🙂

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Schön war der sonnige Samstag bis wir versucht haben in den Tawawera Wald zu einem Zeltplatz bei heißen Quellen und schönen Wanderwegen zu fahren und nach guten drei Stunden Fahrt und 14 km Schotterstraße vor einer wegen Überflutung geschlossenen Brücke (obwohl Brücke auch viel zu viel gesagt ist, betoniertes Stück Straße durch einen Fluß trifft es einfach besser) standen. Fair enough, einige Kilometer zuvor stand ein Schild in der Pampa, dass die „Maori-Kauderwelsch“-Brücke gesperrt ist, aber was weiß denn ich, dass ich über die drüber muss um zu meinen heißen Quellen zu kommen?!I was not amused. Not at all. Vorallem als wir feststellten, dass wir die ganze Strecke zurückfahren mussten, weil der Tawawera Wald nun einfach mal nicht verkehrsgünstig gelegen ist. Selbst Bob Marley und seine drei Vögelchen konnten da nicht weiterhelfen um meine gute Laune zurückzugewinnen. Die hab ich erst wiedergefunden als wir endlich einen anderen wunderschön leeren Zeltplatz an einem Flüßchen, umgeben von saftig grünen Wiesen und Schafen, gefunden haben und ich Cracker und Hummus mümmelnd vor meinem Hippievan die letzten Sonnenstrahlen genossen habe und mit meinen frischen Bauernmarkt Pilzen und Spinat Dinner gekocht hab 🙂 Hach, das Leben ist doch gut, auch ohne heiße Quellen 😉

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Von Lake Taupo gibt es eher nicht ganz so viel zu berichten.. es gibt die Huka Falls, die sicherlich ganz schön sind, wenn man sich nicht durch eine dichte Schar langsam wandelnder Touristen kämpfen müsste um einen Blick auf die tosenden Wasserfälle werfen zu können. Sobald man sich dann aber durch das Wirrwarr indischer Gewänder geboxt hatte, hatten wir den Wander-Spazier-Weg am Fluß entlang gänzlich für uns selbst 🙂 Ich könnt sicherlich noch mehr vom großen See Taupo und seiner Umgebung erzählen, aber als nächstes sind wir nach Rotorua gefahren und Rotorua ist so cool, ich möcht einfach nicht mehr abwarten davon zu berichten! Ich glaub es ist vielleicht sogar meine liebste Gegend auf der Nordinsel. Und das ist eine ziemliche Ehre! Der typische Geruch von faulen Eiern hat uns empfangen als wir mit Noah in die Stadt kamen. Faule Eier?! Was’n da los?! Extrem coole geothermalische Aktivität ist da los!!

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Die Stadt und ihre Umgebung liegt auf direkter unterirdischer Linie mit Neuseelands aktivstem Vulkan Whakaari White und dementsprechend blubbert und faucht es unter der Erdoberfläche-und über ihr auch! Da dampft es aus den Ritzen des Gehwegs, da kocht es aus heißen Quellen im Stadtpark und da blubbert der Schlamm, als wäre eine Hexe am Werk!

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Den ersten Tag bin ich aus dem staunen nicht mehr herausgekommen und konnte gerade klar genug denken um die nächsten Tage ein wenig zu planen!  Am Abend  im Guy Roe Reserve (unser Zeltplatz am See Rerewhakaitu, ein wenig außerhalb Rotoruas, aber die Fahrt hat sich gelohnt! Und kostenlos war er obendrein, weil der Zeltplatzwärter es in der off-season nicht für nötig hielt die Geldumschläge aufzufüllen. Whoop whoop :)) haben wir in der Abendsonne unsere Rucksäcke für den nächsten Morgen gepackt- Zweitageswanderung steht auf dem Plan!!! 🙂 Los geht sie am Parkplatz des Lake Tarawera und führt uns durch diverse Urwälder auf und ab und auf und ab entlang des riesengroßen Sees bis wir letzendlich  am Hot Water Beach ankommen! Eeek, Hot Water Beach, wie cool ist des denn?! 🙂 Am Hot Water Beach gibt es einen DoC-Campground, der in den Sommermonaten wohl so überfüllt ist, dass man ihn Wochen im Voraus buchen muss. Weil wir aber wohl grade zur genau richtigen Zeit unterwegs sind ist können wir unser kleines Zelt aufschlagen, wo auch immer wir wollen, und auch später gesellen sich nur noch zwei Kiwi dudes dazu und ein Kiwivater mit seinem Sohn auf einem schmucken Segelboot. SO kann das gern weiter gehen! Der Hot Water Beach ist eine lustige Erfahrung, der See liegt tiefblau umgeben von Wäldern und Bergen und mein Gehirn signalisiert mir „Kaltes, erfrischendes Wasser nach der anstrengenden Wanderung!“ Also raus aus den stinkenden Wanderschuhen und rein mit den schmerzenden Füßen ins Wasser. Heiß ist es! Logisch, es heißt ja nicht umsonst Hot Water Beach, aber ulkig ist es trotzdem! Selbst der Sand ist heiß! Wir merken aber schnell, dass nur der Rand ordentlich Temperatur hat, sobald man einen Schritt weiter in den See läuft, wird es kalt. Und das macht ein gepflegtes abhängen im heißen Wasser ein wenig unmöglich, der kleine Pool ist von bootfahrenden Kiwis besetzt. Aber wunderschön ist es und die Sonne scheint endlich warm auf unsere Haut und so verbringen wir den Nachmittag Nickerchen haltend am Strand. Was kanns schöneres geben?! 🙂 Schöneres kann’s geben!!! Als das letzte Stück Strand von der langsam untergehenden Sonne in Schatten lag haben wir den nun leeren, aber auch kalten, von Steinen begrenzten Pool genauer inspiziert und letzendlich (manchmal dauert das eben ein bisschen länger mit den logischen Schlussfolgerungen) festgestellt, dass man einen der großen Steine verschieben konnte um das heiße Quellwasser vom Festland zufließen zu lassen- und das war so heiß, dass es unseren kleinen Pool extrem schnell aufgewärmt hat. Ach wie schön!! Ach war das schön, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Eine natürlich heiße Badewanne, umgeben vom tiefblauem Wasser des Lake Tarawera, aufsteigender Dampf der heißen Quellen über dem kalten See, die umliegenden Berge in das sanfte gold-gelbe Licht der untergehenden Sonne getaucht und ein schwarzes Schwänenpäarchen, was gemächlich vorbeischwam. Ruhe, unendliche wunderschöne Ruhe. Ganz tief durchatmen und spüren, drin in der Seele, dass alles gut ist und wieder alles genau so passiert, wie es soll. Spüren, dass man so viel Glück hat in diesem Leben zu sein und es so leben zu können, dass man immer wieder spürt, dass man richtig lebt, und nicht einfach nur existiert. Einfach glücklich sein in dem Moment, wie er grade ist 🙂

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Und mit diesen schoenen Gedanken verabschiede ich mich erstmal von euch und schreibe fleissig an der zweiten Haelfte der Abenteuergeschichtchen, waehrend ihr euch in Ruhe meine ganzen spannenden Bilder anschaut 😉

Bis bald, meine lieben Freunde, und denkt wie immer daran- every little thing is gonna be alright! 🙂

 

English version for you, my dearest friends!

I managed, finally!!! New roadtrip stories from my little Hippie life. And even all of lasts Roadtripcrew got back together again? Who remembers? Yep, that’s right.. Noah,

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Robert,

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Benny

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and yes, indeed, me. Noah and Robert have been hanging out with me in Queenstown all along anyways and together we survived the icy cold winter in our little hibernation cave. And just when the weather started being a bit friendlier Benny came back to New Zealand after having spent the summer in Holland. Only a week before my working holiday visa was running out (but that’s a story for another time! 🙂 ) we all met up in Queenstown, loaded up the Roadtrip-Van and jumped head first into new adventures, whoop! This time we made our way up to the North Island, seeing that I had spent a full year down South already and just as a hitchhiker once told me.. we were on our way to the „Ghetto Island“ 😀 And when we arrived with the ferry in Wellington I indeed got hit by culture shock… so many people, so many tall buildings, so much traffic…!

But let’s be honest here, it is still New Zealand and even New Zealand’s Ghetto Island is drop dead gorgeous and has it’s little wild spots, empty beaches and campgrounds off the beaten path. And sheep. Of course. Loads and loads of sheep. And lambs! Cutsey-tootsey lambs everywhere! So come on with me,  tag along on my North Island trip, come on the hikes and the pancakes on the beach and all those other beautiful moments up North! Life is what you make out of it and right now I have the feeling of doing it perfectly right 🙂

Even New Zealand’s capital city Wellington was very friendly towards camper and just a few minutes out of town we found ourselves in Happy Valley (as if it was named just for me!) on a free campground. Which was really nothing more than a car park, but directly by the beach and as we were munching porridge in the morning in front of Noah, whilst starring out into the open sea, I could almost forget about all the other people around. That would remain the most crowded campground though for all of our trip, the more North we drove the emptier the Campgrounds were. And by now I’m an absolute pro when it comes to finding cheap and empty camp spots 😀 Wellington is quite a big city (duh..) and too busy for my liking, I’m just too used to my relaxed country life on the South Island 😉 But it has great street musicians and really good coffee at the „Amsterdam Coffeeshop“ (it still is New Zealand though! There really was only coffee as far as I know 😉 ) on Cuba Street and beautiful Second Hand Bookstores where I could get lost for hours and a little city forest that leads up Victoria Hill for a nice view.

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And an italian bakery with beautiful bread, which almost brought a tear of joy to my eyes. The more time one spends in Wellington the more great places you’d be able to find, I’m sure, but we did have a bit of a tight schedule after all. So it wasn’t long before we left the Mother City and were on our way to less touristy areas by the wild ocean. The road took us through farmland and along black sand beaches all the way to Cape Palliser, with its red-and-white striped lighthouse high up on a hill and its chilly-vanilly seals.

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There was a  free campground in the little Maorivillage Ngawi directly by the beach, loads of wind and a ton of police men who were „looking for someone who isn’t dangerous, but please just don’t take any hitchhikers now“. Yeah sure yeah.. Ghetto Island, ahu! 😀 And there was a nice little hike for the next morning to the Pinnacles (a location I spotted a few weeks later in one of the LOTR movies and was seriously thrilled), cliff formations formed by wind, weather and time and really cool to hike through.

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After camping over night somewhere in the middle of Nowhere by Dannevirke (the things I go through for a free campground!), a walk up Te Mata Peak in Hastings

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and the successful visit of a little dutch shop, we got to Napier. Napier has been on my list since before even boarding my flight to Christchurch, just because my baking teacher has been telling me all about this baker dude from our hometown who is now making good old german bread in Napier. I needed to go, obviuously! Napier is a cute little town directly by the beach, who was destroyed in 1931 by a ridiculous earthquake and rebuilt in a Art Deco Style- nowadays one can stroll along pretty colorful houses and flowers on the Ocean Drive. After a night in front of a „closed due to flooding“ campground (! and I tell you this because it was only one of too many days when our plans were canceled by closed campgrounds or too much water) we got up extra early to find Mr. Poppitz‘ baker on the local farmers market. I couldn’t though and would have left  Napier heartbroken if it wouldn’t have been for all the beautiful fresh and local veggies, fruits and breads on the market, the cheap public showers in the town center (which is from utter importance when all you get is a small water faucet next to the drop toilets on your camp grounds) and the gorgeous little Cafe by the beach with its Banana Muffins, Iced Coffee in cute jars, friendly Baristas and flowers on the outside tables 🙂

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It was a pleasantly spent sunny Saturday until we decided to drive out to the Tawawera Forest to get to hot springs and a campground in the woods and hiking trails, only to end up in front of a „Closed due to flooding“-bridge (do I really want to call the ford a bridge though?!) minutes before our destination after three hours of roadtripping and too many kilometers on gravel roads. Fair enough though, there had been a sign a few kilometers previously informing me that the „Maori-name-I-can’t-remember-for-the-life-of-me“-bridge was closed.. but how am I supposed to figure out that I actually need to cross this bridge to get to my gorgeous hot pools?! I was not amused. Not at all. Especially once we figured out that we’d have to drive ALL THE WAY back to get anywhere else because our Tawawera forest was very abandoned road wise. Let’s just say I wasn’t in my very best moods and not even Bob Marley and his three little birds could get my good spirits back. I only found my good mood again when we scored an empty huge campground by a little stream, surrounded by rolling hills and sheep and I got to sit in the setting sun whilst munching on Crackers and Hummus, cooking farmers market Spinach and Mushroom Pasta 🙂

I don’t have too much to tell about Lake Taupo.. the Huka Falls are possibly quite nice if you could actually see the turquoise blue thundering water behind the queues and queues of tourists. But once you made your way through the swarm of slowly strolling indian dresses and get on the walking track you are all by yourself 🙂 I’m sure I’d find some other things to talk about but we got to Rotorua next. And Rotorua was so so cool, I just can’t wait anymore with those stories! It might even be my favorite place on the North Island- which would be quite an honour! Rotorua welcomed us with its typical smell of rotten eggs.. rotten eggs?! The fuck is going on there?!  Very amazing geothermal acticities are going on there! 🙂 Rotorua is on one underground line with New Zealands most active volcano Whakaari White and therefore its‘ bubbling and cooking under and even over ground! There’s smoke coming out of the pavement, there’s hot pools cooking in the park and mud bubbling as if a witch was brewing something up.

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On that first day I was just amazed all the time and could only gather my thoughts enough to plan the next couple of days. And so we packed our hiking backpacks that night on the Guy Roe Reserve Campground, surrounded by baby ducks waddling around and cows mooing in the sunset,

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to start early the next morning on a two day hike to Lake Tarawera, through rain forest and up and down hills until we finally get to the shores of the lake and Hot Water Beach, whoop whoop! 🙂 Hot Water Beach has a little DoC-Campground that apparently is so crowded during summer months that you’d have to book weeks in advance. But we are traveling at a perfect time and are able to put up our tent wherever we want to, we only have two kiwi blokes as neigbors and a father with his son on his fancy sailing boat. The Hot Water Beach is quite a funny experience- the huge blue lake is surrounded by mountains and forests and my brain is telling me „Cold soothing water after the hike!“ but when I kick off my hiking boots and get into the water it’s hot- duh, of course, there is a reason behind the name. It still seems weird to me though 😀 Even the sand is hot! But we soon realize that only the water edge is hot, as soon as you stroll in deeper it gets reeaally cold- and makes relaxing in the hot water quite impossible. But oh it is beautiful! The sun is finally warm on our skin and we spend the afternoon napping in the sun in the sand on the beach- can it get any better than this?! Yes, it can! When the last bit of sun finally sets behind the hills we get up and inspect the little manmade pool, which was used earlier by boating kiwis but sits now cold and empty in the shade. After a few dumb moments I figure out that it only takes the effort of  moving two rocks and the extremely hot stream from the mainland gets directed into our pool, filling it with hot water and it doesn’t take long before we have a natural hot bathtub! Oh the beauty of it! Oh the beauty, you can’t even imagine! Our bathtub, surrounded by the deep blue waters of Lake Tarawera, fog rising up where the got streams meet the cold water, the surrounding hills laying in the golden light of the setting sun and two black swans swimming along.

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Absolute peace and quiet. Taking a deep breath and realizing, deep down, that everything is alright and happens at its own time and its own sense. Realizing how lucky I am to be in this life and to be able to live it in a way that makes me realize every day that I actually live it to the fullest, living it and not just existing in it. Just being absolutely happy in this very moment, with hippie feathers in my hair and positive energy in me 🙂

And I will leave you for now with those beautiful thoughts. While you read my stories I work on writing down the next ones for you 🙂
Farewell for now my dearest friends and just never forget- every little thing is always gonna be alright, somehow 🙂

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