Aus dem Leben der Cupcake Queen / Stories from the Cupcake Queen

Scroll down for the english version 🙂

Es ist Zeit für neue Abenteuergeschichten aus dem aufregenden Leben der Tortentante 😉 Als ich mein geliebtes Little River und vor allem die ganzen lieben Menschen Anfang Juni verlassen hab (immer diese Verabschiedungen, sie werden einfach nie leichter! Vor allem wenn man so viele Wochen mit den coolsten bosses ever zusammen arbeiten durfte) um mich in neue Abenteuer zu stürzen und aller Anfang wie immer ein bisschen eine Herausforderung war, hat Mama mich gefragt warum ich das eigentlich immer wieder mache. Und wie ich das durchziehen kann. „Kind, warum verlässt du immer und immer wieder die Orte an denen du dich so pudelwohl fühlst? Und die Menschen mit denen du dich so gut verstehst? Warum stürzt du dich immer wieder ins Ungewisse, wenn es dir doch so gut geht?“ Warum? Weil ich mich dann am lebendigsten fühle. Weil ich nicht für umsonst ‚fearless‘ für immer im Nacken stehen hab. Weil für mich das Leben anfängt sobald ich meine Komfortzone verlasse und mich neuen Herausforderungen stellen muss. Weil mich nichts mehr nervt als das Gefühl auf der Stelle zu treten. Weil es so viel zu sehen und entdecken und erleben gibt. So viele neue Orte zu sehen, so viele neue Menschen zu treffen, so viel mehr zu lernen. Weil wenn ich von Anfang an gedacht hätte „Hier ist es gut, hier bleib ich.“ und nicht den ersten Schritt gemacht hätte, dann wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Dann hätte ich nie die ganzen Abenteuer erlebt, dann hätte ich nie diese ganzen Momente erlebt die mein Leben lebenswert machen, dann hätte ich nie die ganzen wundervollen inspirierenden Menschen getroffen, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich bin. Und ich bin stolz auf den Mensch, der ich inzwischen bin und ich möchte die ganzen Erfahrungen um nichts in der Welt tauschen. Und deswegen geh ich immer wieder, weil ich weiß, dass es sich lohnt. Weil ich weiß, dass es noch so viel mehr für mich da draußen gibt und darauf wartet erlebt zu werden. Ich brauch mehr Platz und frischen Wind, ich muss schnell woanders hin sonst wachs ich hier fest. Und so hab ich Au revoir zur Banks Peninsula gesagt, meine sieben Sachen und Robert in Noah gepackt und in neue Abenteuer in Queenstown gestürzt! Eigentlich hatte ich geplant dem neuseeländischen Winter ein wenig zu entfliehen und mich nach meinem Europaabstecher direkt auf den Weg zur wärmeren Nordinsel zu machen und mir dort neue Arbeit zu suchen, aber (zum Glück) kommt ja eh immer alles anders als man denkt und so hab ich kurz vor meinem Abschied aus Little River ein Job Angebot aus Queenstown bekommen. Gut, wir sind ja spontan und haben die Aussicht auf die warme Nordinsel gegen DIE Wintersportstadt schlechthin getauscht.

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Und ich könnte nicht glücklicher über meine Entscheidung sein, alles hat sich wieder zusammen gefügt. Ich arbeite im niedlichsten Laden der Stadt, dem kleinen Cupcake Shop ‚Cup and Cake‘- und somit schließt sich der Kreis in Neuseeland. Erinnert ihr euch? Ganz am Anfang, grade frisch aus dem Flugzeug in Christchurch gepurzelt und dann wurden meine Illusionen von Arbeit im süßen Vintage-Cupcake-store jäh von der chinesischen Mafia zerstört. Jetzt hab ich es gefunden, mein Cupcake Paradies! Es gibt Lichterketten und baumelnde Teetassen im Schaufenster, es gibt Holzregale voller Glasbehälter die mit bunten Süßigkeiten, Nüssen, Schokoladen und Streuseln gefüllt sind. Es gibt pinke Stühle und Tische für draußen und bunt gepolsterte Stühle zum gemütlichen drin sitzen. Es gibt.. ach, so viel wollt ich noch gar nicht verraten. Lasst mich erst etwas von Queenstown erzählen und dann von meinem Laden 🙂

Ich liebe auch Queenstown! Es hat mir hier im Sommer schon gefallen, aber im Winter sieht alles viel zauberhafter aus! Die kleine Stadt schmiegt sich zwischen die Berge und den unvorstellbar großen Lake Wakatipu, Lichterketten in den Bäumen erhellen die zeitig eintretende Nacht, Straßenmusiker musizieren am Hafen, majestätisch hohe schneebedeckte Berge ragen überall auf.

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Es ist ein schöner Winter hier, meist sonnig und klar. Kalt, aber nicht so eklig nass-ungemütlich-grau wie Zuhause. Ich wohne in der Butterfli Lodge, einem kleinen Hostel, aber schlafe in meinem Noah.

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Die Unterkunftsituation in Queenstown ist katastrophal und so bin ich in Laufweite zum city center, habe alle Annehmlichkeiten (Dusche, Kochmöglichkeit und Feuer-grad im Winter nicht zu unterschätzen!), wohne günstig und muss mir mein ‚Zimmer‘ mit niemandem teilen 🙂 Außer mir gibt es noch ein paar andere Freunde die dauerhaft im Hostel wohnen und inzwischen sind wir schon zu einer kleinen Schmetterlingsfamilie zusammen gewachsen 😉 Wenn ich am Morgen meine gepunkteten Vorhänge zurückziehe habe ich einen spektakulären Blick auf den See und die Berge und wenn ich mich dann endlich dazu durchringen kann aus meiner warmen Deckenhöhle hervorzukriechen und durch die kalte Morgenluft zum Hostel zu sprinten, flackert dort meist schon ein Feuer 🙂 Erst letztes Wochenende haben wir alle zusammen Weihnachten gefeiert, weil uns bei dem Winterwetter im Juli viel weihnachtlicher zumute war als im heißen Dezember. Also saßen wir bei Glühwein, Weihnachtsdinner und Apple Pie alle unterm geschmückten Tannenbäumchen und haben gesungen und gewichtelt- herrlich!!!

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Ich mag Queenstown so gern, weil es die perfekte Mischung zwischen kleiner Stadt und wilder Natur ist. Es gibt viele tolle Bars, Cafés und Restaurants (ich kann euch ganz genau sagen wo es die beste heiße Schokolade, die beste Pizza und das absolut fucking sexy beste pulled pork gibt) und fast täglich Live Music in den verschiedenen Pubs. Aber wenn ich die Nase voll von all den Menschen hab kann ich nach Arbeit und an meinem freien Tag auf den Queenstown Hill klettern, mit Glück durch den unberührten Schnee stapfen, keiner Menschenseele begegnen und mir den Wind um die Ohren fegen lassen um mal wieder den Kopf freizubekommen.

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Das Einhorn rollt Schneeengel machend herum, später gibt’s Chili Hot Chocolate bei Patagonia, uns geht’s gut 🙂

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So und das reicht auch erstmal für heute, zauberhafte Cupcake stories gibt’s beim nächsten Mal! Cheerio and every little thing is gonna be alright!! 🙂

Here’s the english version, my lovely friends!

It’s time for new pastry bitch stories, whoop whoop!! When I left my lovely Little River a couple of weeks ago (oh good byes just never get easier, especially when you get to work with coolest bosses ever for a while!) and fell head over heels into new adventures, having the well-known starting-over-somewhere-new-blues, my Mom asked me why I keep on doing this. „Child, why in the world do you keep on leaving the places you love so much and the people that turned into friends? Why do you always jump into the unknown when you are doing so good already?“ Why? Because that is when I feel most alive. Because I have ‚fearless‘ tattooed into my neck for a reason. Because my life starts once I leave my comfort zone. Because nothing annoys me more than the feeling of being stuck in one place. Because there is so much more to see and feel and experience. So much more to learn, so many more people to meet, so many more places to visit. Because if I would have thought from the beginning ‚Oh it’s nice here, I’m gonna stay for the rest of my life.‘ instead of taking the first step, I wouldn’t be where I am now. I would  have never been on all these adventures, I would never have been able to make all those perfect memories. I would have never met all these amazing and inspiring people that turned me into the person I am now. And I’m actually quite proud of the person I am these days. And that’s why I always leave, because I know it’s gonna be so worth it every single time. Because I know that there’s so much more waiting for me to get explored 🙂 So I said Au revoir to the Banks Peninsula, packed all my stuff into the Hippie van and Robert, Noah and I got going towards Queenstown, whoop whoop!! The original plan was to go up to the North Island after my little Europe trip, find a job there, escape the cold South Island winter a bit.. but since my life usually never works out as planned (luckily) I got a job offer just before I left Little River and spontaneously moved to THE wintersport town 😉

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And I’m so happy about my decision, everything worked out perfect again! I get to work in the cutest shop in town, Cupcake store „Cup and Cake“ and that’s my New Zealand circle of life, haha 😀 Remember? Right in the beginning when I had just stumbled out of the airplane in Christchurch, my vintage-Cupcake-illusions destroyed by the Chinese mafia? And now I finally found my paradise! There are fairy lights and hanging tea cups in the shop window. There are wooden shelves with glass jars filled to the brim with colorful candies, chocolates, nuts and rainbow sprinkles. There are pink chairs and tables for outside seating and mismatched chairs to hang out inside with me. There are.. oh wait, I’m getting ahead of myself. Let me tell you about Queenstown first and later on about my little paradise 🙂

I’m a bit in love with Queenstown 🙂 I already quite liked it in summer but now it’s a beautiful winter wonderland most of the time. The little town is nestled in between huge Lake Wakatipu and the hills and surrounded by snow covered mountains.

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There are fairy lights in the trees on the streets to lighten up the early nights, there are street musicians and Arts and Crafts markets 🙂 It’s a nice winter here as well, cold but mostly clear and sunny, not as disgustingly grey and wet and uncomfortable as back home.

I live in the Butterfli Lodge, a cute little hostel, but sleep in my gorgeous Hippie van. Finding affordable long-term accommodation in Queenstown is a bit of a catastrophe and the way I’m living now seems to be the best solution. It’s quite cheap, I can just walk into town, I have all the nice stuff like hot showers, a fire place and a kitchen and don’t have to share my ‚room‘ with anyone! There are a few other friends staying long-term and we are a little butterflyfamily by now 😀 When I get up in the morning and pull back my dotty curtains I have a breathtaking view over the lake and mountains and when I finally convince myself to crawl out of my warm and cosy blanket cave to run up to the hostel, usually the fire is roaring already. Just two weeks ago we had a midwinter Christmas, all of us feeling way more christmassy now in July than back in hot December. Somehow the girls even found a fake tree and decoration and we all had Christmas dinner together in our decorated living room, mulled wine, Christmas music blasting and secret santa- ha, good times 🙂

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I like Queenstown because it’s a pretty good mix between town and nature. It has great pubs, cafés and restaurants (I can tell you exactly where to get the best hot chocolate, pizza and hands down sexiest pork belly dish in town!) and live music in several pubs almost every night. But once I’ve had enough of all the people I can easily get out on my days off or even after work and walk up Queenstown hill, stroll through untouched snow (with some luck) and let the wind  blow through my mind a bit.

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The unicorn is happily rolling through the snow, making snow angels, afterwards we warm up with Chili Hot Chocolate at Patagonia-yep, we are happy 🙂

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And that’s enough stories for now! It won’t be long until I’m back with magical Cupcake stories 🙂 Cheerio my friends and always remember: every little thing is gonna be alright 🙂

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Daniel Flynn sagt:

    Tortentante, du bist eine geile Sau. x

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  2. Karla Weber-Liel sagt:

    Hallo liebe Josi ! Danke für deinen tollen, interessanten , wunderbaren Bericht . Wir freuen uns , daß es dir gut geht und du so viel erleben kannst . Ich bewundere dich . Alles Liebe von Karla und Klaus

    Von meinem iPhone gesendet

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