Im Schlarafenland der Kiwis /

Scroll down for english version 🙂

Ich backe mich nicht nur durch die Welt, ich esse mich auch ganz besonders gern durch die Welt! Natürlich nur um meinen süßen kulinarischen Horizont zu erweitern, Ideen und Rezepte zu sammeln und euch dran teilhaben zu lassen. Im Prinzip mache ich das alles nur um der Menschheit irgendwann die besten Törtchen, Kuchen und andere süße Leckereien von der ganzen Welt in meinem kleinen Restaurant präsentieren zu können 😉 Bis es soweit ist könnt ihr euch hier schonmal Appetit holen und für alle zukünftigen Neuseelandreisende- hier sind ein paar gute Cafétips 🙂

Als quer durchs Land reisender Hippie muss man doch hin-und wieder mal aufs Budget achten, deswegen bestanden unsere  Kaffeetrinkstunden meist aus selbstgebrühtem Hummingbirdkaffee in Lieblingstasse mit fantastischem Blick auf diverse Seen/Berge/Gletscher/.. Mit der Aussicht hab ich dann auch den fehlenden Milchschaum verschmerzen können 😉

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Hin und wieder hab ich mich aber doch durchsetzen können und Benny in ein Café geschleppt um ihm die gepflegte Kunst des stundenlangen Nichts-tuns bei Kaffee und süßen Leckereien zu lehren 🙂

Gezwungenermaßen hier und da, unser erstes Lieblingscafé haben wir gefunden als wir auf Noah warten mussten,der ein Date mit dem Mechaniker hatte. Und so haben wir ein paar angenehme Stunden in Lyttelton bei der Lyttelton Coffee Company verbracht, bei gutem Kaffee und verdammt guten süßen und herzhaften Muffins (und ich finde Muffins normalerweise nicht wahnsinnig aufregend..)

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in einem schönen Raum mit hohen Holzwänden-und decken, einer offenen Terrasse die auf den busy Hafen schaut, guter Musik und umringt von Lytteltons coolen, alternativen Einwohnern.

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In Wakefield hat uns mein lieber Hippievan abermals zum anhalten gezwungen, als er an einem Sonntag einfach so gar keine Lust mehr hatte und liegen geblieben ist, ganz nach dem Motto „Es ist Sonntach, ich mach heut nüscht mehr!“. Glücklicherweise haben uns ein paar nette Kiwis mit Truck zurück nach Wakefield gebracht. Wakefield.. ein kleines Kaff in das wir nur gekommen sind, weil es einen kostenlosen Campingplatz hatte und nicht weit von Nelson entfernt ist. Dank Noah ist es fast zur zweiten Heimat geworden! Und wir haben die ach-so-niedlichen Wakefield Villa Tearooms entdeckt und nach der ersten Frustration darüber, dass Noah unsere Pläne durchkreuzt, haben wir uns bei Hazelnut Latte und Scones mit cream und Erdbeerkonfitüre über die erzwungene Pause in der Sonne gefreut 🙂

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An dem Sonntagnachmittag waren die tearooms von Omas und Opas der umliegenden Dörfer bevölkert und selbst in unserem grünen abgelegenen Eckchen konnten wir das aufgeregte Geschnatter der Ü70-jährigen hören 😀 Wenn es euch also-aus welchen Gründen auch immer- nach Wakefield verschlägt, verbringt definitiv einen Nachmittag hier!

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In Nelson muss man sowieso mindestens einen Samstagmorgen verbringen um über den Markt zu schlendern, dort gibt es neben diversen Obst-und Gemüseständen und ausstellenden Künstlern auch das beste Brot der gesamten Südinsel-mindestens! Ich bin heartbroken, weil ich mir in meiner überschwänglichen Freude nicht den Namen des Bäckerstandes gemerkt habe, aber verspreche hoch und heilig nicht zu ruhen bis ich es rausfinde. Ansonsten lasst euch auf dem Nelson Markt von eurer Nase leiten um das durch und durch sexy Brot (gefüllt mit slow roasted Rosmarin und roter Zwiebel) zu finden!

Verdammt gutes Brot gibt es auch in Queenstown beim Fergbaker. Nachdem die Leute von Fergburger (das ist eine andere verdammt leckere Geschichte) einen so durchschlagenden Erfolg mit ihren Burgern hatten, haben sie dazu eine Bäckerei und einen Eisladen eröffnet. Und sie wissen was sie tun. Von Croissants über kleine Minitartes (Lemon Meringue!) bis zu Sauerteigbroten und deutschem Vollkornbrot (das heißt sogar german multigrain.. weil eben jeder weiß, dass wir das Beste Brot machen 😀 ) bekommt man alles, was das Herz begehrt! Das Vollkornbrot hat sich auch als gutes nahrhaftes Frühstück bei mehrtägigen Wanderungen entpuppt 🙂

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An einem kühlen Sommertag in Qtown haben wir das Vudu Café entdeckt, dort konnte man an Heizstrahlern in einer kleinen Gasse gemütlich sitzen (drinnen war es einfach zu voll) und Kaffee und kleine leckere Hummingbird-Küchlein genießen 🙂

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Nicht weit von Queenstown gibt es in der ehemaligen Goldgräberstadt Arrowtown das kleine gemütliche Provisions Café mit Lichterketten, selbstgebackenem Brot,leckeren Mittagsgerichten, yummie Beeren-Lammingtons (das ist so ein typischer Kiwikuchen) und urgemütliche Sofas zum rumlungern! 😀

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Lohnenswert ist auch das Riverside Café von der Riverside Community, in der Nähe von Motueka, in dem man ultrageilen Chili Mocchachino und holländischen Apfelkuchen bekommt und ein Schwätzchen mit dem lieben niederländischen Besitzer halten kann.

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In der Dangerous kitchen in Takaka bekommt man passend zum Flair der Hippiestadt heiße Löwenzahnmilch und außerdem tolle Pizzen und andere Gerichte, die alle aus biologischen Zutaten zubereitet werden, die Rohstoffe kommen zum größten Teil von Bauer Rudi aus dem Nachbardorf- yeah New Zealand!!!

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Und das waren sie erstmal, meine liebsten Cafés der Südinsel. Da ich ja aber immer noch im Süden herumturne wird es sicherlich noch das ein oder andere Café geben von dem ich euch uuuuunbedingt erzählen muss 😉 Bis bald meine lieben Torten-und Reisefreunde, cheers, und every little thing is gonna be alright 🙂

English version for you my friends 🙂

I’m not only baking my way around the world, I really enjoy eating my way around the world as well! Only of course to widen my sweet culinary horizon, collect ideas and recipes and share all my experience with you guys! I pretty much only do all of this to be eventually able to brighten up everybody’s life with cakes and sweet treats from all over the world in my little restaurant 🙂 Until I’m ready to settle down and bake for you guys you can stay tuned here; and for all you future New Zealand travellers- here are some nice Café recommendations 😉

Being a travelling Hippie I did have to stick to a bit of a budget and most of the time our coffeehours consisted of self brewed organic and fairtrade Hummingbird Coffee (the best really) in the favorite polka dot cup with a mountain/lake/sea/glacier.. view. That gorgeous view definitely made up for missing milk foam as well 😀

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Every once in a while I was allowed to be boss though (ahaha, who are we kidding?! Of course I was always boss..) and dragged Benny along to a Café, teaching him the art of delicious-doing-nothing for hours while having coffee and homebaked goodies.

Sometimes we were a bit forced to take those coffeebreaks, we found our first favorite Café for example because we had to wait for Noah who had a date with the mechanic in Lyttelton. Thanks to that we got to spend a few cozy hours at the Lyttelton Coffee Company, having good coffee and really great sweet and savoury Muffins (and I usually don’t get too excited about Muffins to be fair)

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in a big high room with wooden ceilings, a porch overlooking the busy harbour, good music, surrounded by the hip and funky Lyttelton peeps.

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And then again in Wakefield my gorgeous Hippievan forced us to stop and smell the roses.. uh.. eat  the cake. He just stopped in the middle of the road and wouldn’t move another inch, being all like „Naaaw. It’s Sunday, it’s my day off. I’m so done with this!“. Luckily a very nice kiwi couple with a very nice Pick up truck pulled us back to Wakefield. Oh Wakefield- this tiny unimportant village we just ended up in because it has a free campground and is close enough to Nelson! And then it turned into our second home, thanks to my Noah 😀 That way we stumbled upon the Wakefield Villa Tearooms and after the first frustration of having to change our plans we were quite happy to be stranded in sunny Wakefield by Hazelnut Latte and Scones with jam and clotted cream 🙂

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The tearooms were bursting with grandma’s and grandpa’s that Sunday afternoon and even in our green tucked away corner we could hear the excited chitty-chatting from the over70s 😀

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So if you ever make your way to Wakefield- for whatever possible reason- make sure to pay a visit to the tearooms!

It is actually mandatory to spend at least one Saturday morning in Nelson and go to the farmers market. Amongst various fruit and vegetable stalls and local artists one can find THE BEST bread on the whole South Island (at least!!). I’m heartbroken because in my ecstatic excitement about the bread I totally forget to read, not even mentioning to remember, the name of the bakery stall. But I won’t rest until I find out! Or just let your nose guide you when you are on the Nelson Farmers Market to find that oh-so-sexy rosemary and red onion stuffed bread!

Really good bread may as well be found in Queenstown at Fergbaker. Once the guys at Fergburger (which is another damn good story) realized how really successful they were with their Burgerbusiness they quickly opened a bakery and an ice cream store next to the sexy Burgers. In the bakery you can get pretty much everything you’d want- cakes, pies (pork belly and apple, excuse me, how awesome is that?!), croissants and good breads. The multigrain bread, which makes a nice nutritious hiking breakfast, is even called german multigrain, because everybody knows we make the best bread 🙂

On a kind of coolish summer day in Qtown we came across the Vudu Café, where we sat beneath heating poles in a small and cute alleyway, slurping great coffee and munching away on a individual baby Hummingbird Cake- which is a banana cake with cream cheese frosting AND lemon curd-all the goodness combined in one cake! That one will make an appearance on my menu later in life!

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Not far from Queenstown, in a historic gold digger town called Arrowtown, one can find the cosy Provisions Café. What started out as a small jam-and-chutney-making-business turned now into a small Café, in one of the old historic houses, they still make and sell their chutneys, but now as well sell delicious looking lunches, homemade breads and cakes. Berry Lammington (a typical Kiwi cake), coffee, fairylights and oh-so-cosy couches.. a rainy afternoon spent well 🙂

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If you find yourself in the area of Motueka (gateway to the Abel Tasman National park) you might as well do a little detour to get to the Riverside Community and their Riverside Café. There you can sit in the sun by amazing Chili Moccachino and dutch apple pie (or try one of their gorgeous organic lunch dishes) whilst having a chat with the always smiling Dutch owner.

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At The dangerous kitchen in Takaka you can get a hot dandelion milk- to go with the flow of the Hippie town. And they are known for their pizzas- all made from organic ingredients, sourced mostly from the farmers around the corner. That’s the spirit, New Zealand 🙂

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And that’s it already-those were my favorite coffee spots so far. Seeing that I’m still fooling around on the South Island though I’m sure I’ll come across a few more spots I absolutely have to tell you about!! Cheers until next time, my dearest friends, and every little thing is gonna be alright 🙂

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