On the road again..

Scroll down for english version, dear friends 🙂

Nach vier Monaten harter Arbeit und ersten wenigen Einblicken bin ich nun endlich unterwegs um das echte Neuseeland in aller Schönheit zu sehen. Meine ehemalige liebste kubanische Arbeitskollegin aus Florida hat mich direkt nach meiner Ankunft gefragt ob Neuseeland wirklich so atemberaubend schön ist wie immer behauptet wird. Damals, gerade frisch im von Erdbeben zerstörten Christchurch gelandet, konnte ich ihr noch keine aussagekräftige Antwort geben. Doch nach fünf Monaten im Land der Schafe und vor allem nach den ersten 3 1/2 Wochen on the road kann ich ganz sicher sagen, ja, Karen, Neuseelands Schönheit raubt mir jeden Tag aufs Neue den Atem. In jeder Ecke wartet ein neues Naturwunder darauf entdeckt zu werden. Schneebedeckte Berggipfel, goldgelbe Strände,  kleine und große hingekleckste grüne Flecken im tiefblauen Ozean, die sich als Inseln mit der üppigsten Vegetation entpuppen. Und schier endlos erscheinendes Farmland natürlich auf dem sich Schafe und Kühe tummeln. Wir haben weitere 3 /2 Wochen auf unserer South Island Reise, aber es gibt schon so viel zu erzählen und vor allem so viele Fotos zu zeigen, dass ich euch schon jetzt einen neuen Blogeintrag schenken möchte 🙂 Und so verbringe ich diesen sehr verregneten und windigen Samstagnachmittag mit einer heißen Schokolade, eingekuschelt in meinen neuen pinken Filzponcho, vor einem Kamin, in dem ein warmes Feuerchen flackert (Neuseeland hat ein paar tolle Campingplätze!) und erzähle euch von meinen Abenteuern 🙂

Aber hey, bevor wir uns in die Abenteuer stürzen, lernt doch erstmal meine travelbuddies kennen! Von Anfang an treu dabei war Robert, das schwule 43 jährige Regenbogeneinhorn aus Russland

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und später hat sich Noah, der 18 jährige Toyota Townace aus Japan, unserem Duo angeschlossen.

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Oh und Benny natürlich, der 25 jährige Dutchdude, der filmreif seine Asiareise in den Sand gesetzt hat um sich mit Robert, Noah und mir die Südinsel anzuschauen 🙂

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Lasst mich ein wenig mehr über Noah berichten! Als ich mich endlich dazu entschlossen hatte, dass ich lieber mit meinem eigenen Auto durchs Land düsen will als per Bus oder hitchhiking, hab ich viele Wochen nach einem Kombi Ausschau gehalten, groß genug für Robert und mich, aber klein genug für mein Reisebudget.. bis ich auf einer der vielen Verkaufsbörsen im Internet las, dass Minivan ‚Noah‘ zum Verkauf stand. Nur mal so zum Spaß, weil er ist ja viel zu groß für mich, hab ich Leah eine Mail geschrieben.. Und wenige Wochen später war er mein. Wer kann schon einem Noah widerstehen?! Und das Riesenbaby wurde mein Bastelprojekt wann immer ich eine freie Minute neben wwoofen und arbeiten hatte. Seine Vorbesitzer hatten schon die hinteren Sitze raus-und ein Bett reingebaut (das ist hier ganz normal, so bewegt sich fast jeder durchs Land), sodass er im Prinzip reisefertig war. Nur war er noch nackig und so gar nicht Josimäßig. Und wenn ich schon mit meinem Camper durch Neuseeland reise, dann doch bitte in Hippiestyle! Und so habe ich Nähnadel, Bleistift, Schere und Sprühdose geschwungen und meinen Noah in das coolste Auto im Land der Schafe verwandelt!! Aber seht selbst 🙂

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So reisen wir vier durchs Land, in aller Ruhe und genug Zeit, um jeden Tag zu genießen. Während die vielen Touristen versuchen in nur drei Wochen beide Inseln zu sehen und von einem Ort zum nächsten hasten, haben wir die Zeit im klaren Wasser des Pelorus River ein erfrischendes Bad zu nehmen oder über den Farmers Market in Nelson zu schlendern (und ja, wir haben auch genug Zeit um ein-zwei Tage länger zu bleiben, weil Noah mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit und einen neuen Kühler benötigt 😉 ). Wir wachen (fast) jeden Morgen an einem neuen Ort auf und wohnen günstig. Da wir unser Zuhause ja immer dabei haben tun es die günstigsten Campingplätze. Dank einer sehr hilfreichen App, die alle Camp grounds aufgelistet hat, ist es kein Problem jeden Tag spontan ein kleines Plätzchen für die Nacht zu finden. Leider ist freedom campen seit einigen Jahren verboten (zu viele disrespectful Touristen), aber vereinzelt gibt es noch kostenlose Camping spots, die, wenn sie Toiletten haben, sogar für uns legal sind (meist sind sie nur für selbstversorgende Wohnmobile und wenn man erwischt wird, muss man eine saftige Strafe zahlen). Dadurch konnten wir schon eine Menge Geld sparen, was dann in Kaffee, Kuchen und Brot umgesetzt wird- natürlich nur im Sinne der Mission, die besten Cafés und Bäckereien für euch zu finden 😉

Weil man in allen Reisefuehrern einen viel besseren Ueberblick vom Land und Sehenswuerdigkeiten bekommt, als ich es jemals hier aufschreiben koennte, bekommt ihr nur einen kleinen Ueberblick unserer bisherigen Reiseroute, ein Geheimtipp meiner Lieblingsplaetze und natuerlich diverse Cafē-Empfehlungen 😉

Vom geliebten Okuti Paradies haben wir uns den Rest der Heimat, die Banks Peninsula angeschaut mit ihren vielen Buchten, kleinen Straenden, blauem Wasser. was hinter Akaroa (einer kleinen „franzoesischen“ Touristenstadt) in den grossen Ozean fliesst.

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Weiter ging es ins Landesinnere zum Lake Tekapo und seinem viel weniger beruehmten, aber meiner Meinung nach viel schoeneren Bruder, Lake Pukaki. Tekapo ist beruehmt fuer sein wahnsinnig blaues Wasser und sternenklaren Naechte, in denen Sternengucker mehr auf ihre Kosten kommen als ueberall sonst auf der Welt.

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Pukaki hat dank des Tasman Gletschers, welcher das Becken des Sees geformt hat, dieselbe hellblaue Farbe, einen kostenlosen Campingplatz direkt am Ufer des Sees und einen wunderschoenen Blick auf die schneebedeckten Gipfel von Mount Cook und der umliegenden Dreitausender.

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Zu denen hat es uns als naechstes gezogen- und sogar das Wetter hat mitgespielt! Strahlendblauer Himmel und die majestaetischen Berge waren in ihrer vollen Pracht zu sehen und eine Wanderung im Hooker Valley hat uns ueber schwingende Haengebruecken, vorbei an Gletscherseen, ueber wildtosende Fluesse bis zum Hooker Gletscher gefuehrt, der sich leider inzwischen so weit zurueckgezogen hat, dass man ihn nur noch erahnen kann (und ich war absolut rotten spoiled von meinem Gletschererlebniss in Alaska und deshalb nicht immens beeindruckt). Die Landschaft ist wunderschoen, auf dem Gletschersee tummeln sich noch ein paar uebrige Eisbergchen und crazy Americans huepfen nackig ins Wasser um sich auf den Eisbergen fotografieren zu lassen-nice!

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Weil Noah einen Werkstatttermin hatte mussten wir wohl oder uebel zurueck nach Christchurch fahren und haben einen ueberraschend wunderschoenen Vormittag in Lyttelton, ein Teil der Stadt auf der anderen Seite der Port Hills, verbracht. Weiter geht’s die Ostkueste entlang Richtung Norden. Auf unserem Weg kommen wir an Kaikoura vorbei (immer wieder schoen! Und die Robbenbabies just North of Kaikoura am Ohau Point, so niedlich!!!),

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fahren die wunderschoene Kuestenstrasse weiter Richtung Norden, finden kostenlose oder sehr guenstige Campingplaetze direkt am Meer, besuchen den kleinen Kuenstlermarket in Blenheim und lassen uns guten Wein auf einem der kleinen Weingueter in der Malborough Region munden.

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Weiter noerdlich von Blenheim gibt es den beruehmten Queen Charlotte Sound mit einem der neun „Great Walks“, ueberbewertet und voller Touristen. Da Benny schon ein bisschen Suedinsel-Reiseahnung hat lassen wir Queen Charlotte im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und fahren durch die danebenliegenden Buchten. Ueber enge, sehr kurvige Strassen, bergauf und bergab, bei allerschoenstem Sonnenschein und mit wahnsinnig tollem Blick auf die Buchten, das tiefblaue Meer, goldene Straende und ueber und ueber mit gruen bewachsene Inseln-ein Traum!

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Ein Traum ist auch Elaine Bay, unsere Bleibe fuer zwei Naechte, ein kleiner Camp ground fuer grade mal zehn Camper, direkt an der Bucht.

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Da Elaine Bay fast gar nicht in den Reisefuehrern beschrieben wird und es so gut wie gar nicht touristisch erschlossen ist kann man hier ein paar Tage Ruhe fern ab des Touristenrummels geniessen- wir waren an menschenleeren Ministraenden schwimmen und haben auf dem ebenso menschenleeren Meer eine Kayaktour unternommen und uns wie die ersten Entdecker gefuehlt.

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Anschliessend ging es zum Pelorus River, der an einem heissen Tag eine willkommene Abkuehlung bietet. Das Wasser ist so kalt, dass es einem fuer einen Moment den Atem raubt, aber nach dem ersten daran gewoehnen gibt es nichts schoeneres als in dem glasklaren Fluss entlang schroffer Felswaende zu schwimmen.

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In Nelson, einer schoenen, recht europaeischen Stadt, haben wir viel Zeit auf dem Bauernmarkt verbracht und das beste Brot aller Zeiten gekauft. Like seriously. Ganz oben im Norden meiner geliebten Suedinsel liegt der Whararaki Beach, ein wilder Strand, wie aus einem Rosamunde Pilcher Film entsprungen, mit Felsboegen im Wasser und wunderschoenen Sonnenuntergaengen!

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Auf dem Weg zum Whararaki  Beach kommt man durch Takaka, DIE Hippiestadt in Neuseeland! Am wilden Strand geht es auch etwas ruhiger zu als im Abel Tasman Nationalpark, der Strandwanderweg schlechthin und das umliegende Meer wimmelt nur so von Kayakern, Seglern und Paddle-Boardern.

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Auch wir haben uns unter die Kayaker gesellt und den Nationalpark vom Wasser aus erkundet. Und hatten ganz besonders unsere Freude an den heulenden Robbenbabys around Adele Island

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(und Benny beim erkunden der Hoehlen-sickest adventure of his life! 😉 ).

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Sogar vom Pferderuecken aus konnte ich den Strand entlangrasen-wahoo!!! 🙂

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Unsere Plaene ein Stueck auf dem Abel Tasman Great Walk zu wandern wurden am naechsten Morgen von stroemenden Regen durchkreuzt- und so sitze ich jetzt am Feuer in Murchison, auf dem Weg an die Westkueste.

Ich liebe mein Hippieleben. Ich liebe es jeden Morgen in meinem Hippievan aufzuwachen und in die Natur zu schauen. Ich liebe es in der frischen Morgenluft zu sitzen und Kaffee und Haferflocken zum Fruehstueck zu kochen- mit unserem Minigaskocher. Ich liebe es nach einem harten Wandertag bei Guacamole im Gras zu sitzen und meine Seele baumeln zu lassen. Ich liebe die Freiheit. Ich liebe nichts mehr als meine Freiheit, die ich hier in Neuseeland habe. Ich kann jeden Tag aufs Neue entscheiden, was ich mache, wohin ich fahre, wo ich eine Weile bleiben will. Und es gibt Nichts und Niemanden, der mir was anderes sagen koennte.

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Ich liebe es eine Weile auf eine warme Dusche verzichten zu muessen und stattdessen ein Bad im wunderschoenen Lake Pukaki zu nehmen- meine Badewanne mit Blick auf die schneebedeckten Berggipfel. Was kann es schoeneres geben?!

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Ich liebe es im kalten Flusswasser zu schwimmen, alle Lebensgeister erweckend. Ich liebe es auf die Annehmlichkeiten der teuren und immer ueberfuelltenn Holiday Parks zu verzichten und stattdessen auf einem kostenlosen Campground direkt am Strand im Sand zu sitzen, meterweit von Nachbarn entfernt, und am Morgen Pancakes zu backen und den Delfinen im Ozean beim schwimmen zuzusehen.

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Ich liebe es bei dem wenig Regenwetter, was wir hatten, in Noah zu sitzen beim Licht der Lichterketten, Kissenbezuege zu naehen und dem tropfenden Regen auf dem Autodach zuzuhoeren. Ich liebe die Weite Neuseelands, nie im Stau stehend, meist allein auf der Strasse, kilometerweit nichts ausser Felder, Schafe, Berge, Meer. Ich liebe Neuseelands atemberaubende Natur, natuerlich! Die vielen Wunder, die einem taeglich den Atem rauben. Und ich kann es kaum erwarten euch ueber den Rest unseres Roadtrips zu berichten 🙂

Bis bald meine lieben Freunde und every little thing is gonna be alright 🙂

After four months of hard work and first few impressions I am finally on my way to see the real New Zealand in all it’s beauty! My lovely cuban Ex-coworker Karen from Florida asked me right after my arrival if New Zealand really was as breathtakingly beautiful as people say it was. Back then, I had just gotten to still from the earthquake destroyed Christchurch, I couldn’t really answer her question yet. But now, after five months in sheep country and especially after the first 3 1/2 weeks of travelling through the country I can say- yes, Karen, New Zealand is an absolute beauty and takes my breath away every day again.Behind every corner you find majestic mountains, ancient glaciers, golden beaches and green dots in the blue ocean that turn out to be the most beautifully overgrown islands. And of couse endless areas of farmlands with happy sheeps and cows enjoying their day. We do have another 3 1/2 weeks on the South Island but there is so much to tell and so many pictures to show already that I would like you to give you a new blog entry now 🙂 And so I’m spending this very rainy and windy Saturdayafternoon with a hot chocolate, cuddled into my new pink poncho, in front of a fire(New Zealand has some very nice campgrounds 🙂 ) and will tell you about my adventures.

But before we get into that, let me introduce you to all my travel buddies! Always with me from the very start was Robert, the 43-year-old gay Rainbow unicorn from Moscow.

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A few months later Noah, the 18 year old Toyota Townace turned our Duo into a Trio

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and Benny of course! The 25-year-old dude from Holland that cancelled his asiatrip hollywoodstyle to come travelling with my gang and me 🙂

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Let me tell you a bit more about Noah! 🙂 When I finally decided I’d rather travel through New Zealand via car rather than by bus or hitchhiking, I spent a lot of time looking for a good stationwagon- big enough for me to sleep in, but small enough for my budget… until I saw Minivan „Noah“ being up for sale. Just for fun (because come on.. he was way too big for just me!) i wrote a mail to owner Leah and a few weeks later he was mine! Who can say No to a Noah?! 😉 His previous owners had already built out the backseats and he came with a bed, ready to be taken onto the road!! He was just so.. naked and I had to turn him into a Josie-car! So I got sewing needle, pen, scissors and spray paint out and spent all available time off working on my giant baby! But see for yourself 🙂

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So the four of us travel through the country in hippiestyle, relaxed and enough time to enjoy every day to the fullest. So many tourists try to see both islands in just three days, running from one place to the other, never time to stop inbetween and catch their breath. I prefer our way of travelling with time for a refreshing bath in Pelorus River, a stroll over the great farmers market in Nelson and yes- even enough time to stay a day or two longer in Wakefield because Noah needed a bit more attention and a new radiator 😉 We wake up almost every day at a new place and live on a budget. Since we have our home with us all the time we can stay on the cheapest (or even free!) campgrounds. Unfortunately freedom camping isn’t allowed anymore (too many disrespectful tourists) and if you do just freedom camp and a ranger shows up, you have to pay quite a bit. But every once in a while there are free campspots around and if the have a toilet it’s even legal for us to stay for the night- otherwise this is only a privilege for self contained vehicles. That way we could save up a lot of money that was invested in coffee, bread and cake- only on a mission to find the best spots for you guys 😉

Since every travel guide will give you better information on where to go and what to see I will only give you a summary of our roadtrip, let you know about my favorite places and of course, will write some Cafē recommendations 🙂

Starting from our favorite Okuti Paradise we went on to see the rest of „home“- the Banks Peninsula with all its little bays and beaches and bluest water that flows into the ocean behind Akaroa.

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Afterwards we went inland towards Lake Tekapo and its much less famous brother, but to me even more beautiful, Lake Pukaki. Tekapo is famous for its amazingly blue water and especially the night sky (if you get a clear one), where you can see more stars than almost anywhere else in the world.

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Thanks to the Tasman Glacier Lake Pukaki has the same amazing blue colour, it comes with a free campground right on its shores and an absolute stunning view on the snowcapped peaks of Mt.Cook and the other huge mountains around him.

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This is where we went next and we even had the weather on our side!! Blue skies with all the mountain peaks in all their beauty- lucky us!! A hike through Hooker Valley  led us over swinging bridges, loud raging mountain rivers, alongside glacier lakes all the way to Hooker Glacier- or whatever is left of it which isn’t much, unfortunately.

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And being rotten spoiled with glaciers after travelling through Alaska I wasn’t too impressed. Sorry, New Zealand! But the landscape around it is beautiful, a few remaining ice bergs chill out on the lake and a few crazy Americans jump naked into the crazy cold water for a picture on the ice bergs-nice 😉

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Since Noah had a cambelt-date with a mechanic we had to make our way back to Christchurch and spent a surprisingly pleasant day in Lyttelton, a part of Christchurch on the other side of the Port Hills. We roll along the East Coast northbound and come across Kaikoura again- beautiful every time again and this time we got to see the seal pups at Ohau Point, what a delight!! 😀

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We drive the coastal road, find amazing free campgrounds directly be the ocean (just out of Kaikoura where millions of tourists paid 24$pp for an unpowered site at the Holiday Park we staid for free on the beach!),visit the  nice artisan market in Blenheim and enjoy one or two glasses of good wine in the Marlborough region.

North of Blenheim lays Charlotte Sound, with one of New Zealands nine „Great Walks“, overrated and full of tourists. Since Benny has a bit of South Island travel experience already we don’t even take the effort to drive up to the Sound but visit it’s sister sound, right next to it and beautifully empty and relaxed! We drive over narrow and very windy roads, hills up and down, while having the most beautiful sunshine and a amazing view over the bays with its golden beaches, blue water and green islands- paradise! 

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Elaine Bay is paradise as well, a bay „village“ with a cheap and small Doc-Campground directly by the water and only a handful of other campers, where we stay for two nights. Because Elaine Bay isn’t mentioned in most of the tourist guides and isn’t touristy anyways (no Cafē or whatsoever around) one can enjoy a few days far off crazy tourist areas- we were out swimming on complete empty tiny beaches and went for a kayak tour, not seeing anyone else the whole day- what a gift 🙂

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On our way back towards Nelson we stopped for a night at Pelorus River and went for swim in the clear and cold water- it takes your breath away when you first jump in but ho how gorgeous it is to swim in the cold river on a hot summer day, surrounded by cliffs.

In Nelson, a nice and almost european city, we spent many hours at the farmers market, buying the best bread ever. Like seriously. And I promise I’ll go back just to find the name of the company to pass on to you 🙂 All the way in the North of my beloved South Island lays Whararaki Beach, a beautiful wild beach, just out of a Rosamunde Pilcher movie 😀 with stone arches in the water and great sunsets!

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On the way to Whararaki Beach you pass through Takaka, THE hippie town in New Zealand and go back through it on the way to Abel Tasman Nationalpark, home of another Great Walk. A Great Walk that is best done on the water, because Abel Tasman Nationalpark is all about beaches and the ocean. Millions of kayakers, paddle boarders and sailors are out on the water- the two of us amongst them! Most fun were the whining seal pups around Adele Island, almost empty beaches for a picnic lunch and a swim and exploring a cave by kayak (sickest adventure of Benny’s life..).

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Even from horse back I got to enjoy the Nationalpark-wahoo! 😀

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We were planning on hiking part of the Nationakpark as well but heavy rainfall the next morning didn’t allow us to do so. And this is where the rainy day brought us- to Murchison, sitting in front of a fire, on our way to the West Coast.

I love my Hippie life. I love to wake up every morning in my Hippievan and to look out the window into pure nature. I love to sit in the fresh morning air and brew coffee and cook oatmeal- with our miniature gascooker.  I love sitting in the grass after a hard hiking day, eating guacamole and doing just nothing else for a while. I love the freedom. There is nothing I love more than the freedom I have here in New Zealand. To do whatever the fuck I want (excuse my language), whenever I want it, without anyone telling me otherwise. I love to live without a warm shower for quite a while and instead take a bath in Lake Pukaki- my huge bathtub with Mount Cook in the background. Tell me, what else would you want?! I love to live without all the nice ammenities  an expensive holiday park comes with and to stay on a free one instead, directly by the ocean, many meters away from your next neighbor. Sitting in the morning sun, baking pancakes and watching Hector dolphins play in the ocean. I love rainy days (the few we had), chilling out in my Noah, sewing pillow cases in the fairy light and listening to the rain drops on the roof. I love New Zealands space- we never once got into traffic, you can drive for miles without seeing anyone else, miles after miles just farmland and cows and sheep. I love New Zealands breathtaking nature, of course! There is a new miracle to be discovered behind every corner. And I can’t wait to tell you about the rest of our roadtrip!!

Cheers my friends, until next time 🙂

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