Im Paradies der Backfee/ Baking fairies paradise

Scroll down for english version 🙂

Wer erinnert sich an den Ort für Mamas Seele? Den wunderschönen Ecostay im Okuti Valley? Jap, genau dort habe ich die letzten  sechs Wochen meiner Neuseelandzeit verbracht. Und da Okuti Time ein bisschen anders läuft als normale Zeit, ein bisschen bedächtiger und ruhiger und entspannter (und es außerdem Internet nur im Haus gibt, aber der Garten viel einladender ist), habe ich in den letzten Wochen auch einfach keine Zeit gefunden euch auf dem laufenden zu halten. Ich habe gewwooft, gearbeitet, gebastelt und einfach mein Leben genossen 😉

IMG_8242

IMG_8215

Nachdem ich im Zuge meiner Rail Trail Fahrradtour im Oktober eine Nacht im House Truck in Okuti Garden verbracht habe und head over heels in love gefallen bin, war klar, dass ich zurückkommen muss. Die lovely Besitzer Jane und Jim haben, wie so viele Kiwis, wwoofing Möglichkeiten für backpacker wie mich (wwoof= willing  workers on organic farms, die Idee ist, dass junge Menschen bei der Farmarbeit auf Biohöfen helfen, dafür Unterkunft und Verpflegung bekommen und eine Menge lernen) und Jane hatte schon damals gemeint, dass sie über Weihnachten gern wieder einen neuen wwoofer hätten- perfect!!! Da mein Herz nun aber mal für Kuchen schlägt, konnte ich die Vorstellung einige Wochen ohne regelmäßige Backsessions zu sein, einfach nicht ertragen. Weil in meinem Leben momentan aber einfach alles perfekt passt habe ich noch einen Job als Backfee im Little River Café gefunden. Little River ist auf dem halben Weg zwischen Christchurch und dem sehr touristy Akaroa und deshalb stoppen viele viele Motorradfahrer, Fahrradfahrer und Autofahrer auf dem Hin-und Rückweg um Steak Pies, Pizza, Eiscreme und natürlich Kuchen zu genießen. Und guten Kaffee of course! Mehr so zum Spaß, weil ich nicht wirklich daran glaubte, dass sie einfach so eine Stelle für mich frei haben, habe ich eine Mail geschrieben, von meiner ‚bake my way around the world‘ mission erzählt und gefragt ob sie eine Backtante brauchen in meinen wwoofing Wochen. Überraschenderweise habe ich sofort von Jess gehört, die ganz begeistert war und meinte, dass sie über Weihnachten definitiv Backhilfe brauchen, die most busiest Zeit des Jahres. Und sie hat den Job sogar auf meine Wwoofingbedürfnisse zurechtgeschneidert!! Denn genau zur crazy busy Mittagszeit musste ich jeden Tag meinen wwoofing Pflichten nachgehen, was Jess offensichtlich erst nicht so prickelnd fand, aber dann meinte ‚Ach mach dir keinen Kopf, wir wollen dich unbedingt im Team haben, ich überleg mir was.‘ Woah! Three little birds and every little thing is always gonna be alright!

Und so habe ich mich am 20.12. von meinem Christchurchleben verabschiedet und mich auf den Weg ins paradiesische Okuti Valley gemacht. Alles hier ist besser, das Gras ist grüner, die Blumen bunter und der Himmel blauer 😉 Und da jetzt im Sommer alles blüht und die Sonne regelmäßig scheint ist es sogar noch umwerfend schöner als bei meinem letzten Besuch!

IMG_8394 IMG_8422 IMG_8412

Meine wwoofing Aufgabe hat sich hauptsächlich um die accomodations (vier yurts, ein tipi und ein house truck) gedreht, whenever Gäste abgereist sind habe ich die Betten gemacht, die yurts gefegt, frische Blumen gepflückt, die Kissen aufgeschüttelt und alles gemütlich hergerichtet.

IMG_8384

IMG_8390

IMG_8245

Gerade im ersten Monat war viel zu tun, wir waren fast immer ausgebucht und in den drei Stunden wwoofing zwischen  meinen Backschichten bin ich zu nichts anderem gekommen als sauber machen. Aber das war vollkommen okay! Okuti Garden ist so ein atemberaubend schön magischer Ort, ich liebe es meinen Teil dazu beizutragen, es noch schöner zu machen. Und wenn ich barfuss im Hippierock durch die Wikdblumenwiese neben dem Tippi streife und einen Blumenstrauß für die Gäste in der Lower Yurt sammel während ich ‚Three little birds‘ singe, dann habe ich gespürt, dass ich genau jetzt, in diesem Moment, am allerrichtigsten Ort bin.

IMG_8398

Ich liebe es im Erdbeerbeet zu sitzen und Unkraut zu zupfen während der 12jährige Sol (Sohn von Jane und Jim und so ein lustiger, intelligenter Junge!) neben mir sitzt und Gitarre spielt und Hund Nutmeg versucht ihn zum spielen zu bewegen.

IMG_8362

Ich liebe es früh um zehn von meiner ersten Arbeitsschicht zu kommen und mit einer Schüssel Müsli auf der Veranda vom kleinen cottage zu sitzen, in dem Oma Bunti aus Wales momentan wohnt und mit ihr einen Fruhstuckssonnenplausch über Gott und die Welt zu halten.

IMG_8269

Ich liebe es von einem langen heißen Arbeitstag nach Hause zu kommen und unter die Solar Garden Shower zu hüpfen (duschen während einem die Sonne ins Gesicht scheint und man in den bunten Blumengarten schauen kann.. an verstörte Blicke der Gäste gewöhnt man sich 😉 )

IMG_8418

und anschließend meine Zutaten fürs Abendbrot im Garten zu sammeln und in der wunderschönen Gartenküche zuzubereiten.

IMG_8414

Oder Lemon Meringue Pie mit den frischgepflückten Zitronen der Nachbarin.

IMG_8233

Ich liebe gemeinsame Dinner mit der Familie, Jane, Jim, Sol und Bunti. Jane ist so herzlich und lustig, es gibt immer was zu lachen, Bunti (die mit ihren 89 Jahren jedes Jahr für drei Monate von Wales nach Neuseeland reist um ihre Tochter, Schwiegersohn und Enkelkind zu sehen und ihre Tage hier im Garten knieend und Unkraut zupfend verbringt!) hat immer eine Geschichte aus ihrem Leben zu erzählen, Jim must be the most relaxed Mann, den ich je kennen gelernt hab. Seine Philosophie ist, dass man eich für alles Zeit nehmen sollte, nur keinen Stress, keine Hektik, es gibt schließlich genug Stress in dieser Welt, das müssen wir im Okuti Garden nicht auch noch unterstützen. Ich muss euch eine Jimgeschichte erzählen, die ihn perfekt beschreibt!! 😀 Vor einigen Wochen hat er den Job des Schulbusfahrers übernommen und nach einigen Wochen hat das Schulamt hier angerufen und sich mehr oder weniger beschwert, dass die Kinder immer zu spät zur Schule kommen.. no kidding!! 😀 Also hat Jim ihnen in aller Ruhe erklärt, dass es nicht seine Art ist zu hetzen und überhaupt!! Mit so einem Schulbus kann man auf den Landstraßen auch nicht so rasen und die Kinder!! Die sollte man doch so erziehen, dass sie nicht gleich dem Stress der restlichen Welt verfallen. Und außerdem muss er ab und an auch mal einem Schaf helfen, das sich im Zaun verfangen hat, immerhin ist er Farmer! Und die Moral von der Geschicht?! Der Busplan wurde geändert und Jim hat jetzt mehr Zeit am Morgen. Brilliant!!! 😀 Ich liebe lunches under the appletrees mit Co-wwoofer Benny aus Holland, der auch im Mattpackers in Christchurch gewohnt hat und von meinen Okuti Geschichten so angetan war, als wir uns zu Weihnachten wiedergesehen haben, dass er gar nicht anders konnte als auch herzukommen. Ich liebe es den beiden Clownsköpfen beim rumtoben zuzusehen, nicht sicher wer von beiden das Kind ist und ihr lachen zu hören wenn sie mir eigentlich Koriander für die Guacamole aus dem Garten holen sollen.

IMG_8296

Ich liebe regnerische Tage mit Apple Pie im Ofen und  am Bastelprojekt sitzend (woah mein Autobastelprojekt ist so ultracool!!! Aber dazu beim nächsten Mal mehr).

IMG_8237

IMG_8227

Ich liebe lange Gespräche mit Tina, eine deutsche die mit ihrem Freund den ganzen Sommer über im Okuti Garten wohnt und die ich sehr gern mag. Ich liebe es neue Dinge zu lernen. Ich habe Knoblauch geerntet, gebündelt, getrocknet, gesäubert und anschließend zu Zöpfen geflochten 🙂

IMG_8415

Ich liebe klare Nächte, in denen man mit einer Flasche Wein im Gras liegen kann, die Esel um einen herumgrasen und man in den Sternenhimmel schauen kann.

IMG_8165

Mein Okuti Garden Leben ist einfach zu perfekt 🙂

Die meiste Zeit habe ich allerdings im Little River Café verbracht! Das Café hat direkt einen Laden mit dran, in dem man seine Biervorräte auffüllen kann (und auch alle anderen wichtigen Dinge einkaufen kann), denn die nächste Einkaufsmöglichkeit ist fast eine ganze Autostunde entfernt. Jeden Morgen halb fünf (oder halb sechs, je nachdem wie busy unsere Tage waren) bin ich die sechs Kilometer durchs Valley geradelt und habe gebacken bis halb zehn, anschließend zurück nach Okuti bis um eins um zu wwoofen und von halb zwei bis ungefähr um sechs (mal kürzer und mal länger) war ich wieder backen. Jane hat immer gemeint ich sei eine kleine Backfee 😀 in der Nacht, wenn alle schlafen, fliege ich ins Dorf um amazing cakes für die Menschen zu backen und sobald alle aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen bin ich -husch husch- zurück um meine Arbeit zu erledigen 😀 Meine Backarbeit im Café hat wahnsinnig viel Spaß gemacht!! Ich hatte ein wenig Bedenken es würde eine zweite total nuts Hummingbird experience werden, aber es war damit gar nicht zu vergleichen. Alle waren viel netter, alles viel besser organisiert, mehr Platz und selbst an sehr busy Tagen hat es Spaß gemacht und niemand ist krass durchgedreht. Chefin Claire und Tochter Jess (und ihr Partner Cam, der somit ja auch mein Boss war, mit dem ich aber so wahnsinnig viel Spaß hatte) managen den ganzen Laden, viele local kids arbeiten hier in den Ferien und stundenweise auch an Wochenenden in der Schulzeit und es ist eine schöne Atmosphäre. Jess und Cam sind awesome bosses und ich hatte Spice girls singende Mitarbeiter, die die langen Tage viel besser gemacht haben. Ich war wirklich nur als Backfee da (occasionally habe ich am Morgen auch mal bei den Sandwiches geholfen oder am Nachmittag beim Salatprep für den nächsten Tag) und unsere sweet cabinet war vielfältig genug, dass ich jeden Tag zutun hatte. Alles einfach und grandmas homebaking style, aber wir wissen ja alle, dass ich glücklich bin solange ich mit Schokolade und Plätzchenteig spielen kann 😉 Und so gab es Cheesecake Brownies, Griechischen Orangenkuchen, Möhrenkuchen (an dem ich ein bisschen meine Liebe für Garnierungen ausleben konnte), Friands, Karamell-und Ingwerslices, Erdnussbutter-Schoko-Cookies und viele andere Leckereien. Mein Tag hat immer mit süßen und herzhaften Muffins und Scones begonnen und ich liebe diese stillen frühen Morgenstunden, die ich ganz für mich allein hatte. Ich liebe die Stille in dem sonst so lauten und lebhaften Café und die Möglichkeit ein paar Stunden allein zu arbeiten,bevor man sich den restlichen Tag immer irgendwie gegenseitig im Weg rumläuft. Ich liebe es wenn dje ersten Sonnenstrahlen durch die Eingangstür dringen und dieses warme erste Licht meinen Arbeitsplatz ein bisschen in einen magischen Kuchenhimmel verwandelt, in dem kleine Staubkörnchen im Morgenlicht tanzen. Ich liebe es wenn die ersten Coworker früh halb acht verschlafen gähnend ins Café geschlürft kommen, ein ‚Good morning‘ murmeln und endlich die Kaffeemaschine anstellen. Ich liebe das fauchen und grummeln des großen Kaffeeungetüms, wenn sich der Dampf mit den tanzenden Staubkörnern im Sonnenlicht vermischt und der Geruch der ersten gemahlenen Kaffeebohnen die müden Geister weckt. Ich liebe das Lachen meiner Mitarbeiterin, laut im sonst immer noch leisen Café, langsam zum Leben erweckend. Ich liebe es mit dem Fahrrad durch die kühle  dunkle Neuseelandnacht zu radeln, das erste Licht erahnend über den Hügeln und nur Schafe und Kühe around, die mich mit muhen und mähen begrüßen. Ich arbeite wahnsinnig gern dort und auch wenn ich es kaum erwarten kann morgen meine Sachen zu packen, aus meinem kleinen Caravan auszuziehen und mich aufzumachen die Südinsel für die nächsten sechs Wochen zu erkunden, bin ich doch ein wenig traurig mein Backparadies und die Menschen zu verlassen.

Ich habe noch gar keine Idee wo mich mein Weg hinführt, aber ich weiß genau, dass ich mich auf dem richtigen Pfad befinde, denn er ist voller bunter Blumen, leckeren Kuchen und Begegnungen mit den tollsten Menschen 🙂

Cheerio meine lieben Freunde, ich hoffe der nächste Eintrag lässt nicht ganz so lang auf sich warten 😉 Three little birds and ever little thing is gonna be alright 🙂

Finally the english version available! 😀

Who remembers the spot for mom’s soul, the one I’ve been writing about a few weeks ago (alright, well by now it’s been more like months)? Yes, this is exactly where I spent the last six weeks of my New Zealand travels. And since Okuti time is a bit different from normal time, a bit slower and more relaxed, I didn’t upload my blog in quite a while (and because there is only internet available at the house, but the garden is so much more inviting!). I’ve been wwoofing, working, crafting and just simply enjoying my life.

IMG_8242

IMG_8215

After biking out to Little River on the Little River Rail Trail in October, staying a night in Okuti Gardens house truck and falling head over heels in love with this place I knew I’d have to find a way to come back somehow. Luckily lovely owners Jim and Jane have availability for wwoofers, like so many other Kiwis. Wwoof stands for willing workers on organic farms and the idea is to have young travellers like myself help on organic farms and get accommodation, meals and a lot more knowledge and experience in exchange for that. So I was so ready for my first wwoofing experience in December! Since we all know that I can’t really live my life without long baking days I got a job as the baking fairy at the Little River Cafē as well. Little River is halfway between Christchurch and the very touristy town Akaroa and so we have bunches of bikers, cyclists, big tourbusses and families in more or less shiny cars storming our doors onand from their way to Akaroa to indulge on pizzas, pies, ice cream and of course homemade baking! I didn’t really expect them to have a baking position available but send a mail nevertheless. Very much to my surprise I heard back from Jess right away, saying they were looking for help and even coordinating the hours so they’d fit my needs! Wahoo! She wasn’t too happy at first when she heard that I’d be gone wwoofing at the busiest time of the day but later said „Ah don’t worry, we’ll make it work, we really want you on the team.“ What can I say?! Every little thing is always gonna be alright 🙂

And so I packed my backpack an left Christchurch on the 20th of December (ages ago by now..) to get on my way to Paradise Valley. Everything is better out there- the grass is greener, the flowers more colorful and the sun shines brighter. Seeing that summer finally made its way to New Zealand it seems to be even more beautiful than I remember from my last visit.

IMG_8412

IMG_8398

IMG_8422

My main wwoofing tasks ivolved the accommodation of the garden stay, four yurts, one tippi and one house truck. Whenever guests left and new guests arrived I’d make the beds, sweep the floor, pick new flowers and make sure the place looks clean and cozy. Especially my first month was quite busy, we were booked out almost all of the time and in my three wwoofing hours I didn’t get much done besides cleaning. But I loved it. Okuti Garden is a beautiful and magical place and I loved being part of it, making sure it would stay that way. And when I was strolling through the wildflower meadow, barefoot and wearing my hippie skirt and humming Bob Marley, while picking a flower bouquet for one of the yurts, I knew that I was right now, in this moment, in the exact right place.

IMG_8384

IMG_8390

IMG_8394

I love sitting in the strawberry bed and weeding while 12 year old Sol (Janes and Jims Son and the brightest and finniest kid I’ve ever met) is strumming his guitar next to me and dog Nutmeg chases her ball around us.

IMG_8362

I love coming home from my first work shift at ten in the morning, sitting on the front porch of grandma Bunti’s cottage and enjoying a bowl of Muesli and a wonderful morning chat with her.

IMG_8269

I love coming home from a long and hot day of work and hopping under the solar garden shower (showering while having the sun in your face and looking into the worlds most beautiful garden.. you get used to guests peeking in 😉 )

IMG_8418

and afterwards wandering through the veggie garden, picking fresh ingredients for dinner, which is later prepared in the outside garden kitchen.

IMG_8414

Everyone should have an outside garden kitchen and the world would be a much better place. I love dinners with the family! Jane is so funny, I find myself laughing all the time. Bunti (88 year old grandma from Whales who flies over every year for three months to spend time with her daughter, son-in-law and grandkid and who can be found weeding in the garden most days) always has a great story to tell and Jim must be the most relaxing man I’ve ever met! His philosophy is that you should take your time for everything, don’t rush, there is enough stress in this world, we don’t have to contribute to that in Okuti Garden!  There is one Jimstory I have to tell you that describes him just perfectly! Jim took over the job of the local schoolbusdriver a few weeks ago and not long after that the school authorities were calling, asking why the kids kept on being late for school- no kidding! And Jim, with his calm voice, explained them that it just wasn’t like him to hurry. And anyways! There was so much stress in this world, shouldn’t we make sure our kids stay away from that as long as possible? And we live in the country! If there is a sheep stuck in the fence, of course he will get out to help! And come on, those country lanes really weren’t made for speeding. ENd of the story?! They changed the schedule and Jim has more time for his route now. Brilliant!!!! 😀 I think there is a lot we all can learn from that story 🙂 I love lunches under the apple trees with co-wwoofer Ben from Holland, who already lived at Mattpackers in Christchurch as well and who was so impressed by my Okuti stories that he just had to come out and live here for a while. I love watchhing those two clownheads (I’m pretty sure this is not an actual english word but Clownskoepfe describes them just too good 😀 ) fooling around and hearing their laughter and shouting when they chase around the garden when all I asked them to do was to find some coriander for dinner 😀

IMG_8296

I love rainy days with apple pies in the oven, a fire going and working on my latest arts and crafts project 🙂 I love harvesting, bundling, cleaning and finally braiding our organic garlic. Oh the skills I learned here!

IMG_8415

I love long conversations with Tina, a german girl who is renting a yurt with her boyfriend over the period of summer and is one of the most amazing and inspiring persons I ever had the chance to meet 🙂 I love clear nights, laying in the grass with a bottle of wine, donkeys around, star gazing.

IMG_8165


Oh my Okuti life is just way too perfect 🙂

But I did spend most of my time at the Little River Cafē! Every morning at 5 (or 5.30, depending how busy we were that day) I’d bike down into the valley and bake until 9.30, bike back up to Okuti to do my wwoofing chores until 1, only to bike back down again and throw another baking session in until 6ish 😀  Jane always said I was a baking fairy.. getting up in the middle of the night when everybody was sleeping and magically whipping up some amazing cakes and pastries and once the world was ready to wake up I’d fly back to do my work 😉  I  absolutely loved my work there!! I was a bit afraid it’d be a second total nuts experience like the Hummingbird, but it definitely wasn’t comparable at all. Everyone was so much nicer, better organized, the place was more spacious and even on really busy days I had a hell of a time and nobody had complete freak outs. Bosses Claire and daughter Jess (and Jess‘ partner Cam, who was so much fun to be around) managed the place and had lots of local kids working there on holidays and weekends and it was just a really great atmosphere. Jess and Cam are the coolest bosses ever and I had Spice Girls singing coworkers who made the long days so much better. I was really just there to be the baking fairy (occasionally I’d help with sandwiches in the morning or some salad prep in the afternoon), it was easy and grandmas homestyle baking, but everybody knows I’m happy as long as I get to play with chocolate and cookie dough. And so I made chocolate brownies, carrot and orange cakes, slices and cookies. My day always started with sweet and savory muffins and scones and I loved those early morning hours I had for myself. I loved the quiet hours in the otherwise loud and lively Cafē and the possibility to woirk by myself for a bit before everyone was in each others way the rest of the day. I loved it when the first sunbeams would make its way through the front door, that first warm morning light turning my workplace into cakeheaven, where little sparkles of dust dance in a golden stream of light. I love when my coworkers come in at 7.30, mumbling a sleepy ‚Good morning‘ and yawning, one finally turning on the coffeemachine. I love the growling and hissing of that big coffeemaking monster, when the steam mixes with the dancing dustsparkes in the sun and the smell of freshly ground coffeebeans waking up everybody spirits. I love my coworkers laugh, loud in the otherwise still quiet Cafē, slowly turning alive. I love the bikerides through the chilly New Zealand night, the first sight of light just imaginable behind the hills and only cows and sheep whispering a good morning. I love working there and even though I can’t wait to move out of my little caravan to get on the road and see the South Island for the next seven weeks, I’m sad to leave my baking paradise and the people in it. (Since I’m just translating my german post from a few weeks ago I can already say now- yeah, I’ll be back! 😀 )

I have no idea yet where life will take me but I know I’m on the right path- because it’s full of flowers, sweet cakes and the most amazing people 🙂

Cheerio my friends and remember, every little thing is always gonna be alright 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s