Wandertage, Pausenbemmen und Kaffeestunden/ Hiking days, picnicbread and coffeehours

As always, mates, scroll down for the english version 🙂

Willkommen in meinem kleinen Pastrybitchleben. Bei Tage Broilergirl, bei Nacht Superheldin. Äh nein, die  wenigen Tagen, an denen ich mal nicht Broilergirl im Hummingbird bin, verbringe ich am liebsten out of the city, back to nature und anschließend in einem von Christchurchs reichlich  vorhandenen Coffeeshops, weil Kaffee (und das kleine süße Etwas dazu) mein Leben besser macht 🙂 Außerdem habe ich es mir zur Aufgabe gemacht die besten Bäckereien Neuseelands für euch zu finden (völlig uneigennützig of course..),  falls ihr mal im Land der Schafe seid und es euch nach einem guten europäischen Brot/Gebäck gelüstet. You are very welcome, everyone! Aber der Reihe nach und wir beginnen mit den Wandertagen. Das schöne an Christchurch ist (und ich nehme an, so wird es in ganz Neuseeland sein), dass man einfach aus der Stadt rausstolpert und sich schon inmitten der wunderschönen Natur wiederfindet. Das macht es auch für (Noch-) Nicht- Autobesitzer einfach. Es mag vielleicht ein Kampf gegen den Wind sein (und täglich grüßt das Murmeltier..), aber man kann schöne Wanderwege mit dem Fahrrad erreichen. So bin ich zum Beispiel vor ein paar Wochen bei allerschönsten Sonnenschein von Sumner (Christchurchs Strandstadtteil) nach Taylors Mistake (ich weiß nicht, was für einen Fehler sie gemacht hat.. die neue Musik vielleicht?!) gewandert. Der eigentliche Wanderweg ist auf Grund von earthquake bedingten Erdabrutschungen gesperrt, aber dank hilfsbereiter locals hab ich einen anderen Weg, den Blumenpfad (der gerade zur jetzigen Jahreszeit seinem Namen alle Ehre macht),  gefunden, der ebenfalls nach Taylors Mistake führt. Es geht die Port Hills hinauf und auf der anderen Seite wird man mit einem wunderschönen Blick über den Ozean belohnt. Nachdem man tagelang nur Straßen, Menschen un Stadt um sich hatte gibt es nichts schöneres als seinen Blick über die endlose Weite schweifen zu lassen, das  Meer und die Felsen der Steilküste und nichts außer das Rauschen der Wellen zu hören.

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Taylors Mistake ist ein kleiner Strand, der vor allem bei Surfern sehr beliebt ist. Von den Port Hills kommend erreicht man erst einen noch kleineren Strand, der durch Felsen von Taylors Mistake getrennt ist und nur bei Ebbe gelangt man hinüber (oder man schnauft sich den ganzen Berg wieder hoch und läuft an der Straße lang, so wie ich bei meiner zweiten Taylorwanderung ;)). Kleine (leider meist verlassene) Strandhäuschen schmiegen sich in die Felsen, umrahmt von bunten Frühlingsblumen. Schön ist’s 🙂

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Gestern bin ich den Weg nochmal gewandert, diesmal allerdings nicht im strahlenden Sonnenschein, sondern typischem Neuseelandwetter- vier Jahreszeiten in einem Tag, 365 Tage im Jahr. Und ich bin noch ein ganzes Stückchen weiter gewandert an der Küste bis nach Godley Head, einer Militäranlage aus dem Zweiten Weltkrieg, das hat mich eher weniger interessiert, aber der Weg dorthin ist wunderschön! Und trotz der vielen vielen dunklen Wolken um mich drum herum

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hatte ich immer mein persönliches Stück blauen Himmel über mir (so wie in Comics mit der Regenwolke, aber irgendwie muss ich mir den Sonnenschein verdient haben :))und somit den ganzen Hinweg Sonne! Auch als es dann letztendlich anfing zu regnen war es nur slightly above a Nieselregen und hat meiner guten Wanderlaune nicht geschadet und ich hab das key-west-blaue (ich bin mir sicher, das ist eine offizielle Farbe..) Wasser

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und meine schafige Wanderbegleitung genossen 😀

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Sehr schön war es auch im Bowenvale Valley, welches  in die Port Hills führt. Von daher ist Valley echt irreführend, ich dachte ich wander schön durchs Tal, nüscht war, bergauf ging es die ganze Zeit (da sind Menschen mit dem Mountainbike hochgefahren und ich hab mir gedacht ‚How the fuck machen die des?!‘, ich hab es grade so mit laufen überlebt)! Bei wunderschönsten Sonnenscheinwetter, durch das grün-bunte Tal, es gab ein kleines Flüsschen und sogar Palmen (ich hab mich direkt ein bisschen heimisch gefühlt..) und Schafe natürlich 😀

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und viele interessante Blätter und Sukkulenten,  die ich alle anfassen musste. Als ich mich endlich unter größter Anstrengung den Berg hochgekämpft hatte lag Christchurch unter mir mit den wirklich hohen Bergen im Hintergrund

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Und auf der anderen Seite der viel viel schönere Governors Bay mit den Buchten und Bergen und gelben Blümchen, awwww!!!

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Weil ich vor allem seit Florida einen guten nap sehr appreciate hab ich erstmal ein Mittagsschläfchen in der Sonne gehalten, Picknick gemacht und mich meines Lebens gefreut 🙂 bevor ich im schönsten Wetter wieder das valley runtergestiefelt bin. So viel zum wandern in den letzten Wochen, kommen wir zum Kaffee..

Neuseeland (und ich habe das Gefühl Christchurch ganz besonders) ist berühmt für seinen guten Kaffee, wahoo, ich bin an den richtigen Ort gekommen!! Es gibt hier viele sehr gute, gemütliche, independent Coffeeshops und einige kleine Kaffeeröstereien, die in Christchurch ihren Kaffee rösten, der in Coffeeshops und local Supermärkten verkauft wird (so zum Beispiel Hummingbird Coffee). Selbst die Coffeeshops haben oft eigene Röstapparate im Laden stehen und rösten ihren Kaffee vor Ort, was ein wunderbares Aroma im ganzen Café verströmt. Ich bin mir sicher, dass es hier so viele gute Kaffeeläden gibt, dass ich sie gar nicht alle ausprobieren kann. Vor allem weil ich nur meine freien Tage zum Café testen nehmen kann, denn wenn ich um fünf Feierabend hab sind auch alle anderen Cafés schon geschlossen. Die Uhren in Neuseeland ticken ein wenig anders.. Gerade seit dem Erdbeben sind die neighborhoods, die oft nicht ganz so sehr verstört waren wie das Zentrum, hipper geworden und viele Restaurants und Cafés sind jetzt dort zu finden. Und weil wir alle wissen, dass ich kleine gemütliche Läden liebe werde ich eigentlich nur in genau denen zu finden sein und eventuell über andere, die auch super Kaffee servieren, nicht berichten. Nach einer Wanderung, die in Sumner begann und endete hab ich den ‚Underground‚ Coffeeshop gefunden (ebenfalls eine lokale Kaffeemarke) und mit Hazelnut Latte und Zimtschnecke (yum!!) in der Sonne gechillt. In einem Sitzsack auf einem kleinen Holzpodest unter einem blühenden Baum mit Lichterketten. So lässt es sich aushalten 🙂

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Mein allerliebster Coffeeshop ist in Addington, der ‚Addington Coffee co-op‚. Ein ziemlich großer Raum but oh so cozy!!

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Die  haben  auch ihre eigene Kaffeemarke, die direkt im Haus geröstet wird. Mit Holzbalken im ganzen Haus, Couchs und Sesseln, Lichterketten,gutem Kaffee, Blueberry Lemon Babycakes und sogar Berry Smoothie in der Glasflasche mit geringeltem Floridastrohhalm (like come on!! How can it get better than this?!) hat er alle Voraussetzungen mein absoluter Lieblingsort zu werden 🙂 IMG_7839IMG_7841

Neuseeländer haben das Brot backen definitiv nicht erfunden, trotzdem habe ich es geschafft einige gute Bäckereien ausfindig zu machen, allesamt europäisch 😉 Ganz praktisch auf dem Weg nach Sumner liegt Vic’s Bakehouse , klein und unscheinbar, versteckt in einem Hinterhof.

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Im Laden gibt es eine kleine Auswahl an süßen Gebäcken,  unter anderem Chocolate croissants und Zimtbrötchen mit Frischkäsecreme. Die pastries sind aber nur eine nette Beilage, die Hauptrolle spielt das Brot. Baguette, Sauerteig-und Körnerbrot und Bagel. Und mein absoluter Star im Brotregal- Focaccia. Ganz einfach mit Öl, grobkörnigen Salz und Rosmarin (dezent, nicht, dass es nach Erkältungsbad schmeckt), aber so wahnsinnig lecker! Vic’s hat ein Café, welches die Produkte verkauft und auch wir (das Hummingbird Café) bekommen jeden Morgen frisches Brot geliefert, welches für Sandwiches und Burger verwendet wird (Yeah!! Jeden Tag Focaccia!!).

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Mindestens genauso gern (ich glaub noch ein bisschen mehr) mag ich ‚Le panier boulangerie‚, eine kleine französische Bäckerei, in der der französische Chef traumhaft gute Baguette, Croissant, Tartes, andere französische Kleinigkeiten und auch Ciabatta (obwohl das ja italienisch ist.. aber er macht das so gut, dass ich es einfach nur so essen will, jeder Belag würde den Geschmack zerstören) herstellt. Vor den Augen der Kunden, die kleine Backstube schließt direkt an den Verkaufsraum an, a pain in the ass für die Bäcker, schön für die Kunden 😉

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Und natürlich die Tanner Bakery, die europäisches Brot, Teegebäck und Kuchen herstellt, aber zu der Bäckerei gibt es in ein paar Wochen noch genaueres 🙂

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Ich bin erst seit sechs Wochen hier, aber trotzdem fragen mich inzwischen schon alle wo man am besten Brot kaufen und Kaffee trinken kann 😀 Pastrybitch for life!

Alrighty guys, now finally here is your english version as well!!

Broilergirl at day, superhero at night. Huh well not exactly. The few hours that I’m not Broilergirl at the Hummingird I like to spend out of the city, back to nature and afterwards in one of Christchurchs many coffeeshops, because coffee (and the sweet something with it) just makes my life better 🙂 And  I’m on the mission to find New Zealands best bakeries in case any of you ever gets to NZ and feels like having a good bread and/or pastry. You are very welcome, everyone! 😀 But let’s start with the hiking days.

The really nice thing about Christchurch (and I’m guessing it’s like that everywhere in NZ) is being able to fall out of the city and straight into nature. It makes it easy for non-car-owners like myself to get to nice places by bike, even though it might be a fight against the wind (every bloody day again..). One of my hikes brought me to Sumner, Christchurchs beachneighborhood, and I was hiking over to Taylor’s Mistake while having nicest summersunshineweather! The actual track is closed due to earthquake problems but thanks to helpful locals I was able to find another path, the Flower track (which is especially beautiful this time of the year!). After making it up the hill there is nothing but the wide ocean and cliffs and after spending days in the city there is nothing more beautiful than starring out at the ocean and listening to the crashing of the waves.

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Taylor’s Mistake is a beach, especially loved by surfers. It is connected to another small beach which is dotted with little beach houses, snuggled into the cliffs, surrounded by pretty flowers. It takes a low tide to be able to climb over the rocks to Taylor’s Mistake, otherwise you have to hike all the way up again and take the road (been there, done that ;)).  

Just yesterday I was hiking over there again, having typical NZ weather this time- four seasons in one day, 365 days a year. But while there were heaps and heaps of dark clouds all around me I always had this one tiny spot of blue sky above me and the sun shining on me :)

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I hiked all the way over to Godley Head, a military base from Second World War, which really couldn’t have bothered me less, but my american friends had recommended that hike. And it was absolutely gorgeous with key-west-blue (I’m pretty sure that’s an actual colour) water, rocky cliffs and.. uhh, sheep 😉

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And even when it did start raining it was just above a drizzle and I was happily singing our Alaska song (‚and we wake up most mornings in a drizzling rain..‘) while hiking through Canterburys beautiful nature 🙂

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Another hike I enjoyed a lot was the one in Bowenvale Valley. Now don’t get fooled by valley, it was actually hard work to hike up into the port hills in the hot sun. But oh so worth it!! The valley is all green with interesting flowers and trees and even palm trees (it made me feel a bit like home..) and a cute little river.

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When I made it to the top I had Christchurch to my feet with the huge mountains in the background and on the other side beautiful Governors Bay with the hills, water and yellow flowers everywhere. What an absolute perfect place for a picnic and a nap! 🙂

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So much about hiking, let’s get to the coffee!

New Zealand and , I have a feeling, especially Christchurch is famous for its coffee culture. There are quite a few small companies around that roast coffee in Christchurch and you can find their coffee in Cafés and local grocery stores (Hummingbird for example). Since the earthquakes, which hit the city center worst, many cool coffeeshops moved into the neighborhoods. There are too many good shops around for me to try (and I have to reduce that to days off anyways since clocks tick differently over here and Coffee shops are closed by 4.30pm usually) and since we all know I will always go for the cute cozy place I might miss out on some good coffee places because I didn’t like the place 😉 After a hike that ended in Sumner I stumbled across Underground Coffee and stayed for a hazelnut latte and buttered cinnamon roll. What sold the place though we’re the beanbag chairs under the blooming trees with fairy lights 🙂

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Note to self: I want beanbag chairs in my Café one day!! My favorite place so far must be the Addington coffee co-op though, a pretty big room (with their own coffee brand, roasted right there!!) but oh so very cozy!!

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With its wooden structure, fairy lights throughout the room, comfy couches, good coffee, berry lemon babycakes and even berry smoothies in pretty glass bottles with striped paperstraws (awww yeah!!! It’s almost pathetic how excited I get about stuff like that..) it has everything it needs to be my favorite place 🙂

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Kiwis definitely didn’t invent the art of bread making! I was able to spot a few really nice bakeries anyways, all of them european 😉 One is very conveniently located on the way to hiking spot Sumner, Vic’s bakehouse, it’s a small place ad hidden away, the first time it took me quite a while to find it. They have a few sweet pastries such as chocolate croissants and cream cheese iced cinnamonbuns. They are more like the ugly sister of the bread though and it must be true if even I say that! They have some seriously good grain, baguette, sourdough and their star- Focaccia! So simple but so good with just some oil, sea salt and a tad bit rosemary! They sell their products at their small shop, at Vic’s Café in town and we (as in the Hummingbird) get a box of fresh bread every morning as well, turning it into sandwiches and burgers (hell yeah!! Focaccia every day!!). At least as good (I personally think even a bit better) is ‚Le panier boulangerie‚, a small french bakery in Merivale, the french Chef baking right there in front of the customers (a pain in the butt for the baker dudes, a nice extra for the customer). They have a great variety of baguette, marvellous croissants and divine looking tartes and even a gorgeous ciabatta, which is Italian but he bakes it to perfection and all I want to do is eat it just like it is, even just butter spread on it would spoil the taste.

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And the ‚Tanner Bakery‚ of course!! They make amazing european bread,cookies and cakes. But I’ll tell more about them in a few weeks 🙂

Even though I’ve been here since just six weeks (already though!) I already get asked where to go for the best bread. Ha, pastrybitch for life!! 😀  

 

 

 

 

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