Ein Platz für Mama’s Seele.. / A spot for mom’s soul..

..und für meine, offensichtlich!! Denn der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Birnenbaum 😉

Aber von Anfang an und der Anfang liegt in Prebbleton, ein kleiner gemütlicher Ort ein Stück außerhalb von Christchurch, wo der ‚Little River Rail Trail‘ beginnt. Ein ungefähr 50 km langer Radwanderweg, der durch die Landschaft von Canterbury bis zum Ort Little River fährt. An einem meiner ersten freien Tage bin ich schon ein Stückchen auf dem trail geradelt und hatte mir vorgenommen bei Gelegenheit die ganze Strecke zu fahren. Und die Gelegenheit ergab sich letzte Woche an meinem Mittwoch-Donnerstag-Wochenende. Es war nicht das allerbeste Wetter angesagt, trotzdem hab ich mich mutig aufs Rad geschwungen(fearless!!) und trample los. Aus altbekannten Hartwindgründen war ich eigentlich schon völlig am Ende meiner Kräfte als ich die zehn Kilometer nach Prebbleton zurückgelegt hatte und meine Radtour beginnen wollte. Mit letzter Kraft schafften Farin und ich es nach Lincoln (no but seriously!), wo wir uns mit Kaffee und Lemon Curd Muffin in der Sonne stärken konnten, anschließend ging das ganze Geradel viel einfacher und auch der Wind hatte Gnade mit mir. So radelte ich fröhlich pfeifend am kleinen Fluss entlang, immer den Hinweisen folgend. Irgendwann muss ich vor lauter Three little birds im Kopf ein Hinweis verpasst haben und war kurz etwas lost doch hab Dank meines tierisch guten Orientierungssinns (ich glaub den hab ich auf dem Flug nach Neuseeland erworben..) den trail wiedergefunden. Es ging durch Farmland und grüne saftige Hügel, eine Menge Schafe (duh..), schroffe Felsen, vorbei an einer großen Lagune (mit vielen lustigen Vögeln) und letztendlich die letzten paar Kilometer an einem Bergsee entlang (mit einem nicht ganz so lustigem Vogel, der der Meinung war er müsste mich angreifen.. zum Glück ist Helmpflicht in Neuseeland ;)) mit.. uhm, einer Menge Schafe in den Bergen verstreut 😀 Aber wirklich schön!! 🙂

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Am späten Nachmittag hatte ich mein Ziel, Little River, erreicht und musste noch ein paar Kilometerchen weiterstrampeln um zu meiner Unterkunft (ja well, haha, so fit, dass ich am selben Tag zurückradel bin ich einfach nicht :D) im Okuti Valley zu gelangen. Hiermit kommen wir zum Platz für Mama’s Seele 🙂 Ich habe den restlichen Tag in einer wunderschönen Wohlfühloase mitten im Okupi Valley verbracht, beim eco glamping (you know, like, glamouröses Camping..) mit den wunderbaren Gastgebern Jim und Jane und zwei lieben Hippie Wwoofern. Okuti Garden ist ein riesengroßer Garten (duh.. wie der Name schon erahnen lässt) mit vielen bunten duftenden Blumen, einem Gemüsegarten und verschiedene coole Unterkünfte (Tippis, Yurts und cabins), die über das ganze Gelände verteilt sind und vor allem an den Wochenenden und in der weihnachtlichen Hochsaison ruhesuchende Gäste beherbergen. Es gibt Hängematten und Lampions und einen kleinen Teich und es ist einfach richtig schön! Weil ich and diesem Mittwoch der einzige Gast bin darf ich mir aussuchen wo ich nächtigen möchte und entscheide mich für den ultracoolen house truck!!

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Vor zehn Jahren war er noch auf der Straße, jetzt genießt er hier seinen Ruhestand und es gibt alles, was man braucht. Ein großes Bett (Robert macht sich immer so breit, you see..), Dusche und eine kleine Küche mit kind of Miniwohnzimmer. Und vor allem mit einem wunderschönen Ausblick in das grüne Tal!

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Meine Seele hat sich spätestens dann Zuhause gefühlt als ich auf einem Streifzug durch den Garten im backyard vom Haus, versteckt hinter der Wäsche, die auf der Leine hing, zwei Esel entdeckt hab. Esel im Garten hinterm Haus, mein kleines persönliches Paradies!!

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Nachdem fast der ganze Tag bewölkt und kühl war, schien jetzt die Sonne im Okuti Valley und ich konnte einen wohlverdienten Mittagsschlaf halten mit der grasschnorpsenden ‚Gundi‘ neben mir 🙂 Nach einer very erholsamen Nacht im house truck bin ich zu strahlendem Sonnenschein und den Eseln vor meiner Tür aufgewacht und hab mich nach einem Kaffee mit wwoofern Alexander und Benjamin und einem Dattel-Zitronen-Scone mit Orangenmarmelade im Little River Café wieder auf die Socken gemacht. Und der Rückweg war noch viel schöner!! Mit strahlendem Sonnenschein all the way und diesmal bin ich direkt auf die Berge zugefahren, die in den blauen Himmel ragten 🙂

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Diesmal hab ich auch den richtigen Weg gefunden und hab gelernt warum es ‚Rail trail‘ heißt.

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Früher war der Zug die einzige Verbindung zwischen Christchurch und Little River und die Schienen gingen da lang,  wo ich langeradelt bin. Was für ein wunderschönes Wochenende out of the city!

…and for mine as well obviously. Being mom’s daughter 😉

But let’s get started from the beginning. And the beginning is in Prebbleton, where the start of the ‚Little River Rail trail‘ is. On one of my earlier days off I did part of the trail already and was planning to bike the whole thing when the opportunity would be there. And it came up on my days off last week. The weather didn’t look too nice but I got started anyways (you know, being all fearless) and due to well known stupid windproblems I was completely out of breath already when I got to the start of my trail in Prebbleton. I just made it to the next little town,  Lincoln, and indulged in Latte and Lemon Curd Muffin while sitting in the sun and afterwards I was strong enough again to keep on going. I was happily biking next to the little river, whistling along, always looking for trail signs. At one point I must have been to busy with the three little birds in my head and got a little lost but thanks to my amazing sense of direction ( I must have somehow gotten that on my plane journey here :D) I found the trail again. I was biking through farmland, shepherds, green rolling hills, rocky hills, along a lagoon (with lots of funny birds) and the last few kilometers along a pretty mountain lake (with that one not so funny bird who thought it was a good idea to attack me.. little fucker.. good thing you have to wear a helmet in New Zealand!).

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By late afternoon I made it to Little River and had to bike a few more kilometers to my accommodation (because well duh.. I’m not that fit that I’d be able to bike back the same day) in Okuti Valley. And here we come to mom’s and my place for our souls 😀 I spent the rest of the day in this beautiful relaxing eco glamping (uh you know glamorous camping) spot in New Zealand’s wilderness. Okuti Garden is a huge garden (duh..) with lots of colorful spring flowers, a veggie garden (vegetable village valley.. a nightmare to say that for every German :D) and different cool places to stay for the night, like tippis and yurts and little cabins for the guests that mostly come in on weekends and during busy Christmas season.

There are hammocks and lanterns and a little lake and it’s just so pretty. I was warmly welcomed by the really nice hosts Jim and Jane and the two hippie wwoofers Alexa and Benjamin. Because I was the only guest I got to choose where I wanted to sleep and got the supercool house truck!! No but seriously, a house truck!! Last time it was on the road was ten years ago and now it just chills out in the garden, coming with everything you’d need. A big bed (you see, Robert always takes up so much space), a shower and a small kitchen-living room kinda thing. And especially an amazing view into the sunny valley!! And my soul definitely felt at home when I found two donkeys in the backyard of the house, hidden behind the clothes line. Donkeys in the backyard, it’s my kind of paradise!!

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After having cloudy skies all day pretty much I took a very nice nap in the sun with the Gundidonkey next to me 🙂 After a very relaxing night in the house truck I woke up to sunshine and the donkeys out the door. I had a soy coffee with the two nice wwoofers and a date lemon scone with orange marmalade in Little River Café before getting on the road again. And this day was even more beautiful!!

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Pure sunshine all day and I was heading straight for the mountains so I had a stunning view while biking! This time I even found the right path and understood why it was called trail rail.

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Going by train used to be the only way to get from Christchurch to Little River and I was biking exactly that way.

What a wonderful trip out of the city 🙂

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