Well, hello New Zealand!

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Bonjour madame et monsieur und viele Grüße aus Christchurch in Neuseeland. Ich weiß noch nicht genau was daraus wird, aber ich hab mir erstmal vorgenommen euch mehr oder weniger regelmäßig zu berichten wie mein work and travelling Leben läuft, wo ich arbeite, was ich erlebe und vor allem was ich esse 😀 No but seriously, gerade in letzter Zeit schätze ich ein hervorragendes Essen mit einem guten Glas Wein immer mehr und bin deshalb nicht nur in Neuseeland um die Landschaft zu sehen und die Leute kennenlernen, sondern auch um mich durch das Land zu essen. Und zu backen! Und daran möcht ich euch gern teilhaben lassen.

Nach zwei Tagen in der Luft und auf diversen Flughäfen bin ich dann am Mittwoch um fünf in der früh endlich in Christchurch angekommen. Exhausted, aber happy. Neuseeland hat mich gleich mit einem fabelhaften Sonnenaufgang, netten und hilfsbereiten Busfahrern (‚Thank you, driver!‘ ruft jeder Neuseeländer (und nun auch ich) beim aussteigen. Das möcht ich bei uns mal erleben!) und dem Frühling begrüßt. Überall blüht es, die Knospen sprießen-ach schön!! Meine erste Busfahrt führt mich all the way nach Brighton, einer suburb von Christchurch. Dort wartet meine erste Couch auf mich, denn ich probiere das viel gepriesene couchsurfing aus. Die Couch entpuppt sich als großes Bett und steht im Haus eines älteren Ehepaares, welches schon couchsurfer aus der ganzen Welt beherbergt hat und mich wunderbar freundlich empfängt. Meine erste Couch kommt mit Meerbonus! Ich stolpere im Prinzip nur aus der Tür und schon lieg ich im Sand und schnupperte salzige Luft- ich fühl mich pudelwohl und bekomm direkt ein bisschen Heimweh. Nach Florida. Badewetter ist hier allerdings noch nicht, die Frühlingsluft ist kalt in Christchurch.

Weil ich- für mich fast ein kleines Wunder- ungewöhnlich gut organisiert bin habe ich direkt noch ein Vorstellungsgespräch  vor mir.  Ich mache mich auf dem Weg zur Westfield Mall, wo ich ein Bewerbungsgespräch im Laden von ‚Cupcake Collection‘ habe.  Schaut euch die Website an und macht euch ein eigenes Bild (www.thecupcakecollection.co.nz), ich hatte meins- kleine niedliche Cupcakeria, geführt von zwei lieben und lustigen Frauen, die Pünktchendinge mindestens genauso lieben wie ich und Celine Dion singend durch die Backstube tanzen während sie verführerisch lecker duftende Cupcakes verzieren. Ich hab es mir schon in den schönsten Bildern vorgestellt und jeder, der mich kennt, weiß, dass das genau mein Ding gewesen wäre. Well, fuck you, Realität. Ein kleiner Stand inmitten einer busy mall (örrgs, so viele Menschen), mürrische Bedienbitches und die Cupcakes sehen auch nicht nach meinen Vorstellungen aus. Zu allem Überfluss begrüßt mich ein asiatischer Mitt40er zum Vorstellungsgespräch (ich bin nicht rassistisch, aber wo sind meine pünktchenliebenden Vintagegirls?! Scheiß chinesische Mafia würde Herr Müller sagen..). Kurz und knapp, am liebsten soll ich sofort anfangen und jeden Tag in der Mall up to 600 cupcakes backen. Well, we’ll see. Meine andere Backoption hat heute leider auch schon abgesagt, sie haben die Stelle doch nicht mehr frei..

Christchurch… ich bin mir sicher, es ist mal eine wunderschöne Stadt gewesen, im Moment ist sie aber immer noch sehr zerstört, beziehungsweise befindet sie sich mitten im Aufbau. Das verheerende Erdbeben von 2011 hat die gesamte Innenstadt und auch viele der suburbs kaputt gemacht und auf Grund der immer noch wöchentlich vorkommenden Erdbeben  (die meisten so schwach, dass man sie nicht bemerkt) gestaltet sich auch der Aufbau als schwierig, weil der Boden immer wieder einsackt. Trotz allem wurde inzwischen schon wieder viel renoviert und bei Gelegenheit werde ich auch mal ein paar Fotos zeigen.

Tag zwei im Land der Schafe habe ich damit verbracht nach einer Jobalternative zu suchen, bin gefühlte 300 km durch die Stadt gelaufen und habe in gefühlten zweitausend Coffeeshops/bakeries nach einem job gefragt und habe festgestellt, dass 1.) die Jobsuche doch schwieriger wird als erst gedacht, weil entweder alle Positionen besetzt sind oder sie die Leute für mindestens ein Jahr einstellen wollen und 2.) mir die Coffeeshopszene von Christchurch sehr gut gefällt. Überall kleine gemütliche niedliche Lädchen mit hippen jungen Leuten und organic Kleinigkeiten (Salate, sandwiches, Muffins, pies, tartes, Küchlein etc.), die alle vor Ort hergestellt werden, schön! Ich hatte mich schon damit abgefunden doch Mallcupcakebitch zu werden als ich zu guter Letzt noch in ein bistrostyle Coffeeshop gestolpert bin, die ganz erfreut waren eine Arbeitssuchende vor sich zu haben! Die Arbeit wäre weniger backen sondern mehr food made to order (ha, wo ich doch lately so auf Köche, ääh ich mein kochen, stehe), was ich aber durchaus auch sehr interessant finden würde. Die nette Tante möchte sich noch heute bei mir melden, also bitte alle fingers crossed!

Meine zweite geplatzte job opportunity hab ich auch noch besucht. Eine european style bakery, geführt von einem Kiwiehepaar, sie ist ursprünglich Southern african, er Italiener. Eine tolle große Backstube haben sie, es hat gerochen wie heimische Bäckerei und es gab eine große Auswahl an Brot, Torten und Kuchen (echt italienisches Panforte!!) und Gebäck. Mit Besitzerin Paula habe ich mich sehr nett unterhalten und sie hat sehr bedauert, dass sie mir momentan keinen Job anbieten kann. Meinte aber, dass ich Bescheid sagen soll, falls ich im Dezember noch da bin, da will sie europäisches Weihnachtsgebäck probieren und könnte erfahrene Hilfe gebrauchen. Also, langsam nimmt alles ein bisschen Form an und three little birds and everything’s gonna be alright 🙂

Cheers my friends und bis bald!

English version for you my lovely friends!

Bonjour madame et monsieur and lovely greetings from Christchurch in New Zealand. I don’t know yet how good it’ll work out but for now I’m planning on letting you know more or less regularly how my work and travel life is going. Where I’m working, what I’m doing and eespecially what I’m eating. No but seriously. Lately I’ve been enjoying a nice meal and a good class of wine more than ever. So I’m not only in New Zealand to get to see the breathtaking landscape and get to know it’s people, but as well to eat my way through the country. And bake!! If you want to, I’ll take you along on the journey.

After two days spent at airports and on airplanes I finally got to Christchurch Wednesday morning 5 am. New Zealand welcomed me with a spectacular sunrise, very nice and helpful bus drivers (every Kiwi (and now I do that as well) yells ‚Thank you driver!!‘ when leaving the bus. Awww,I wanna do that back home in Germany and I will only get odd looks again) and a wonderful feeling of spring- colorful flowers everywhere!! My first bus ride brought me all the way to New Brighton, one of Christchurchs suburbs, where my first Couch is waiting for me. I’m giving couchsurfing a shot and my first Couch turns out to be a huge bed in the lovely home of an elderly couple who almost wwelcome  me like their long lost daughter. My first Couch even comes with the ocean! I literally just fall out of the front door and find myself laying in the sand, breathing in the salty air. It makes me happy and homesick at the same time. Oh Florida..

Because for once in my life I’m surprisingly organized I have a job interview the same day and make my way to the Westfield Mall to meet the owners of the ‚Cupcake Collection‘. Check out their website (www.thecupcakecollection.co.nz) and make up your mind about them. I had a certain image- a cute Cupcakeria, owned by two very lovely and fun girls who love polka dot things at least as much as I do and dance around the bakeshop, singing Celine Dion while decorating the most scrumptious looking cupcakes. And everybody who knows me,knows, that this would have been the perfect place for me. Well, fuck you, reality. It was a small stall in the middle of a very busy mall with grumpy serverbitches and okayish looking cupcakes. Worst thing was being greeted by the mid 40s Asian owner (i’m not being racist, but where the hell are my polka dot loving vintagegirls?!). Long story short, he wanted to hire me right away so I could bake 600 shitty cupcakes every day. Yeah well I don’t think so. Unfortunately my other baking option called and said they didn’t have the position open anymore. Well duh..

Christchurch… I’m pretty darn sure it used to be a beautiful city. Unfortunately it’s still very much destroyed and in the middle of being rebuilt after getting hit by a very strong and messy earthquake in 2011. Most of the city center was destroyed and you still see lots of broken, empty houses and wide open spaces where houses used to be. Rebuilding the city isn’t that easy either because it still gets hit by lots of small earthquakes every week and the ground keeps on sinking in. Nevertheless they are doing their best to make it look beautiful again.

Day2 in the country of sheep I spent walking through the city and hopping into every coffee shop/bakery/pastryshop along the way, asking for a job. I realized that 1.) finding a job  would  be much harder than I thought at first because they either have enough staff or want to hire for at least a year and 2.) I really like Christchurchs Coffee shops  scene. So many small cozy independent shops everywhere with young fun people and small delicious delicacies. From homemade muffins over cakes to pies and tartes and salads and sandwiches. I already got used to the idea of becoming a Mallcupcakebitch when I went into one last bistrostyle coffee shop and found people who loved to see someone looking for a job. It would be less baking and more food made to order (ha, now that I have a thing for cooks.. uhm.. cooking lately) but I’d love to do that. Keep your fingers crossed for me, ya’ll!

I did visit the bakery that was one of my other options. It’s a lovely European style bakery, owned by a Kiwicouple, she is South African (damn south africans everywhere :D), he is Italian. They have a beautiful big bakeroom, it smelled like back home and they had all kinds of beautiful European treats and    amazing looking bread. I had a good chat with owner Paula who was devastated she couldn’t offer me a job at the time but said she would love to have me there in December to teach her some German christmas specialities. So it’s slowly coming together somehow and three little birds and everything’s gonna be alright 🙂

Cheers my friends and talk to you soon 🙂

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